Per Fernstudium zum Spanisch-Übersetzer: Ein Überblick




Per Fernstudium zum Spanisch-Übersetzer: Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die spanische Sprache hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Bereits seit Langem ist Spanien ein wichtiger Partner Deutschlands – sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Hinzu kommt, dass seit der Jahrtausendwende viele spanischsprachige Staaten in Lateinamerika eine beeindruckende Entwicklung an den Tag gelegt haben. Das Wirtschaftswachstum in dieser Region war enorm, was sich unter anderem auch in den Handelsbeziehungen zu deutschen Unternehmen widerspiegelt. Gleichzeitig gewann Lateinamerika an weltpolitischer Bedeutung. Schließlich spielt die spanische Sprache in den Vereinigten Staaten eine immer größere Rolle.

Durch die zahlreichen Immigranten wachsen immer mehr Amerikaner mit Spanisch als Muttersprache auf. Das steigert die Bedeutung der Sprache auf kultureller Ebene erheblich. Die Folge aus all den genannten Entwicklungen ist, dass immer mehr Unternehmen und Behörden in Kontakt zu spanischsprachigen Menschen stehen. Das macht immer mehr Spanisch-Übersetzer erforderlich. Ein Fernstudium in diesem Bereich kann daher sehr gute Karrierechancen mit sich bringen.

 

Die Inhalte des Fernstudiums

Um als Spanisch-Übersetzer zu arbeiten, ist es selbstverständlich sehr wichtig, die spanische Sprache hervorragend zu beherrschen. Aus diesem Grund spielt der Spracherwerb eine wichtige Rolle bei diesem Fernstudium. Das ist jedoch bei Weitem noch nicht alles. Du lernst außerdem, wie Du durch einen guten Ausdruck Deine Übersetzungen besonders ansprechend gestaltest und außerdem vermitteln die Kurse effiziente Übersetzungstechniken.

Schließlich erfährst Du viel über die Kultur, die Rechtsgrundlagen sowie die Institutionen Spaniens und der Länder Lateinamerikas, in denen spanisch gesprochen wird. Dieses Hintergrundwissen ist sehr wichtig, um die Texte der Übersetzung in einen entsprechenden Kontext einzuordnen und um bei Verhandlungen mit Geschäftspartnern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verstehen.

 

Anbieter für das Fernstudium Spanisch-Übersetzer

Wenn Du Dich im Rahmen eines Fernkurses zum Spanisch-Übersetzer ausbilden lassen willst, dann kannst Du Dich dafür an AKAD wenden. Hier erwirbst Du die Kenntnisse im Rahmen eines klassischen Fernstudiums. Du erhältst dafür gut aufbereitete Lernmaterialien, die Dir die entsprechenden Inhalte vorstellen. Diese eignest Du Dir im Rahmen eines Selbststudiums an. Selbstverständlich kannst Du Dich bei allen Fragen und Problemen an einen Betreuer wenden. Dieser überprüft auch Deine Lernfortschritte. Darüber hinaus gibt es hier einige Präsenzphasen und ein Online-Seminar, um die Lerninhalte zu vertiefen.

Eine weitere Alternative bietet Dir die Dolmetscherschule Köln. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein Fernstudium im klassischen Sinne, sondern um einen Online-Kurs. Anstatt die Lernhefte im Selbststudium zu bearbeiten, nimmst Du hierbei an Online-Seminaren teil. Das bringt einen etwas anderen Lernstil mit sich. Genau wie beim Fernstudium bist Du dabei unabhängig vom Ort, da Du ganz einfach per Internet an den Seminaren teilnimmst. Allerdings musst Du beachten, dass es hierfür feste Zeiten gibt. Daher solltest Du darauf achten, dass die Seminarzeiten nicht mit Deinen übrigen Verpflichtungen kollidieren. Um eine berufsbegleitende Weiterbildung zu erleichtern, sind diese dabei jedoch auf den Abend und auf das Wochenende gelegt.

 

Studiendauer

Die Dauer des Studiums ist je nach Anbieter unterschiedlich. Die Dolmetscherschule Köln bietet beispielsweise Lehrgänge mit einer Dauer von einem Jahr an. Bei AKAD beträgt die Studiendauer hingegen zwei Jahre. Jedoch handelt es sich bei einem Fernstudium dabei lediglich um Richtwerte. In der Regel ist es möglich, den wöchentlichen Lernaufwand an Deine Möglichkeiten anzupassen. Dadurch kann sich auch die Kursdauer ändern. In der Regel liegt der Arbeitsaufwand dabei etwa zwischen 10 und 15 Stunden pro Woche.

 

Voraussetzungen für die Aufnahme des Fernstudiums

Es ist sehr wichtig, zu beachten, dass sich die Kurse für Spanisch-Übersetzer ausschließlich an Personen richten, die bereits sehr gut Spanisch sprechen. Gewöhnlich werden dabei Spanischkenntnisse auf dem Niveau C1 vorausgesetzt. Solltest Du darüber bislang noch nicht verfügen, solltest Du zuvor einen entsprechenden Sprachkurs durchführen. Interessenten, bei denen Deutsch nicht die Muttersprache ist, müssen darüber hinaus beachten, dass hervorragende Deutschkenntnisse notwendig sind. Hinsichtlich des erforderlichen Schulabschlusses gibt es je nach Anbieter einige Unterschiede. Die AKAD setzt beispielsweise nur die mittlere Reife voraus, während die Dolmetscherschule Köln das Abitur oder die Fachoberschulreife verlangt.

 

Der Abschluss

Wenn Du eine Weiterbildung durchführst, ist der Abschluss, den Du dabei erhältst, von großer Bedeutung. Daher solltest Du bei den entsprechenden Kursen stets darauf achten, dass diese Dich auf die Prüfung zum staatlich geprüften Übersetzer vorbereiten. Das ist bei beiden genannten Anbietern der Fall. Dabei musst Du jedoch beachten, dass das entsprechende Examen nicht Bestandteil des Kurses ist. Da es sich hierbei um eine staatliche Prüfung handelt, dürfen die privaten Anbieter diese nicht durchführen.

Sie vermitteln Dir jedoch alle Inhalte, die zum Bestehen des entsprechenden Examens notwendig sind. Mit diesen Kenntnissen musst Du Dich daraufhin bei einer staatlichen Prüfungsstelle anmelden und die Prüfung absolvieren. Die entsprechende Fernschule hilft Dir jedoch bei allen notwendigen Formalitäten und steht Dir auch bei diesem Schritt zur Seite.

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