Gecheckt: Ist das ILS eine seriöse Fernschule?

In Deutschland stehen Interessenten an einem Fernstudium zahlreiche Fernstudieninstitute zur Auswahl. Nicht immer ist auf den ersten Blick direkt ersichtlich, ob es sich bei der gewählten Institution wirklich um eine seriöse Fernschule handelt und ob diese uneingeschränkt empfehlenswert ist. Experten raten dazu, möglichst auf eine renommierte und bekannte Fernuni zu setzen, die bereits über viele positive Bewertungen und zufriedene Nutzer verfügt. Eine der ältesten und gleichzeitig auch bekanntesten deutschen Fernschulen ist das ILS, das es auf dem Markt bereits seit 1977 gibt und das ein umfangreiches Angebot an Studiengängen aus unterschiedlichsten Bereichen im Programm hat.

 

Fernstudium seit 1977: Wissenswertes rund um das ILS

Das ILS (Institut für Lernsysteme) wurde im Jahr 1977 ins Leben gerufen. Gegründet wurde die Einrichtung zum damaligen Zeitpunkt von Bertelsmann als Nachfolger des Hamburger Lerninstituts. Zwanzig Jahre später wurde das Unternehmen von der Klett-Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt war das ILS bereits sehr erfolgreich und konnte sein Angebot immer weiter ausbauen und so auch eine breitere Zielgruppe erreichen. Besonders die wachsende Anerkennung von Fernstudiengängen durch Arbeitgeber und Staat sorgte für einen erhöhten Zulauf.

Im Jahr 2003 gründete das ILS die Euro-FH. Im Laufe der Jahre haben sich Arbeitsweisen und Technologien deutlich verändert, was auch das ILS und andere Fernschulen betrifft: Während die Fernuni ihre Lernmaterialien anfangs auf dem Postweg versendete, findet der Unterricht heutzutage nahezu vollständig über das Internet statt.

 

Welche Abschlüsse sind beim ILS möglich?

Was das Angebot des ILS betrifft, finden sich im Programm ganz unterschiedliche Studiengänge und –bereiche. Von Sprachkursen über das Nachholen von Schulabschlüssen bis hin zu Qualifikationen in den Bereichen Wirtschaft, Medizin und Soziales sind für jeden Geschmack und Anspruch passende Kurse dabei. Der Einstieg erfolgt beim ILS fließend, also zu jedem Zeitpunkt. Nach erfolgreicher Teilnahme gibt es drei mögliche Abschlüsse:

  • Institutsinterne Abschlüsse (Absolventen erhalten ein Zertifikat des Anbieters)
  • Staatliche Abschlüsse (Prüfungen werden vor Ort beim ILS oder einer Partnerschule abgelegt)
  • Öffentliche Abschlüsse in Zusammenarbeit etwa mit der IHK

Das ILS bietet nicht nur Privatpersonen, die sich auf dem Fernweg weiterbilden möchten, ein umfangreiches Programm an Qualifizierungen an. Auch Fußballvereine und Großunternehmen wie die Lufthansa und die Deutsche Bahn sowie die Deutsche Bank setzen auf das ILS, wenn es um die Fortbildung ihrer Mitarbeiter geht.

 

Ist das ILS eine seriöse Fernschule?

Diese Frage lässt sich nach eingehender Prüfung mit einem klaren „Ja“ beantworten. Alle Kurse des Hamburger Anbieters im Bereich Fernstudien sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht in Köln zertifiziert. Dies ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Seriosität von Fernschulen geht: Eine Fernuni ohne entsprechende Zertifizierung hat es auf dem Markt schwer. Darüber hinaus wurde das ILS als erste Einrichtung im Bereich Fernstudien nach ISO 29990 zertifiziert. Diese wurde 2010 eingeführt und gab Auskunft über den Servicestandard von Institutionen im Bereich Lernen und Weiterbildung (2018 wurde die Norm aber wieder abgeschafft). Eine Lehrgänge, die vom ILS angeboten werden, sind zudem AZAV-zertifiziert: Hierbei handelt es sich um eine Anerkennungs- und Zulassungsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die festlegt, welche Kurse von der Agentur für Arbeit als förderungswürdig anerkannt werden und so auch etwa mit einem Bildungsgutschein finanziell gefördert werden können.

Das ILS hat im Laufe der Jahre eine Vielzahl an Studierenden aus unterschiedlichsten Alters-, Berufs- und Zielgruppen betreut. Die Wirtschaftswoche bescheinigte der Fernschule im Jahr 2014 im Kundenvertrauens-Ranking „höchstes Vertrauen“. Wenn Sie sich für ein Fernstudium an der ILS interessieren, können Sie unabhängige Bewertungsseiten im Internet zurate ziehen, wenn Sie wissen möchten, welche Erfahrungen bisherige Nutzer mit der Fernschule gemacht haben. Auch hier finden sich meist positive Bewertungen der Einrichtung.

 

Woran erkennen Sie eine seriöse Fernschule?

Wenn Sie sich für ein Fernstudium an einer deutschen Fernuniversität interessieren, sehen Sie sich auf dem Markt einer Vielzahl an Anbietern gegenüber. Die gute Nachricht an dieser Stelle lautet: Im Gegensatz zu anderen Branchen gibt es im Bereich Fernlehrgänge nur wenige „schwarze Schafe“, sodass es Ihnen grundsätzlich leicht fallen dürfte, einen seriösen Fernstudiengang-Anbieter zu finden. Dennoch gilt es, bei der Wahl der Institution einige Punkte zu beachten, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen. Essenziell für eine seriöse Fernschule ist die staatliche Anerkennung.

Diese ist bei allen auf dem Markt befindlichen Fernnis der Fall:

Ein Anbieter ohne die Anerkennung vom Staat würde nicht lange bestehen können, denn es werden regelmäßig strenge Prüfungen durchgeführt, um zu gewährleisten, dass keine unseriösen Institute ihr Unwesen treiben. Darüber hinaus sind Zertifizierungen wichtig für eine empfehlenswerte Fernschule. Dazu gehört unter anderem die Zulassung durch die ZFU, die von vielen seriösen Einrichtungen besessen wird und die bereits Auskunft über die Seriosität derselben gibt.

 

Warum sind Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum empfehlenswert?

Natürlich finden sich bei einer Online-Suche nach einem geeigneten Anbieter für Fernstudiengänge auch internationale Treffer. Diese müssen nicht zwangsläufig unseriös sein; allerdings werden in anderen Ländern oftmals ganz andere Kriterien und Maßstäbe angelegt als in der Bundesrepublik. So ist es schwieriger, zu erkennen, ob die jeweilige Institution wirklich als seriös einzustufen ist.

Darüber hinaus kann es nach dem erfolgreichen Absolvieren des gewählten Fernkurses zu Problemen bei der Anerkennung bei deutschen Behörden oder Arbeitgebern kommen, da sich die Abschlüsse und Zertifikate von denen der deutschen Anbieter unterscheiden: Nicht immer ist gewährleistet, dass Ihr Abschluss anerkannt wird, was für Sie einen wirtschaftlichen, finanziellen und beruflichen Nachteil bedeuten würde. Aus diesem Grund raten Experten dazu, sich wenn möglich auf Fernschulen im deutschsprachigen Raum zu beschränken und sich bei eventuellen Zweifeln bereits vorab zu erkundigen, ob eine Anerkennung in Deutschland erfolgt.

 

Wie sinnvoll ist es, auf renommierte Fernschulen zu setzen?

Wer sich dazu entscheidet, eine national oder gar international bekannte Fernuniversität zu nutzen, macht damit grundsätzlich nichts falsch. Fernuniversitäten wie etwa die SGD oder das ILS laufen Sie nicht Gefahr, sich bei einem unseriösen Anbieter einzuschreiben, sondern können bedenkenlos den Kurs Ihrer Wahl belegen: Die großen und bekannten Fernstudien-Institute werden wie alle anderen Einrichtungen in diesem Bereich regelmäßig überprüft und verfügen zudem über oftmals gleich mehrere Zertifizierungen, die Auskunft darüber geben, dass es sich wirklich um einen seriösen Anbieter handelt.

Selbstverständlich ist hier auch die staatliche Anerkennung gegeben. Die Gefahr, auf einen unseriösen Anbieter für Fernlehrgänge hereinzufallen, ist bei den namhaften Institutionen gleich null.

 

Lohnt sich ein Anbietervergleich im Bereich Fernstudium?

Auch wenn Sie sich bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter für Fernlehrgänge auf die anerkannten und zertifizierten Institutionen beschränken, haben Sie noch immer eine vergleichsweise große Auswahl vor sich. Die Entscheidung für oder gegen eine Fernschule fällt dann nicht immer leicht, vor allem, da sich die Angebote oftmals stark ähneln und Sie den gewünschten Fernlehrgang bei vielen Einrichtungen im Programm vorfinden. An dieser Stelle kann ein Anbietervergleich sinnvoll sein: Dieser wird von unabhängigen Webseiten angestellt und beleuchtet mehrere Fernunis anhand bestimmter Kriterien. So werden beispielsweise das Angebot, die Kosten, der Support und eventuelle Rabattaktionen miteinander verglichen.

Ziehen Sie einen solchen Fernstudientest zurate, können Sie mit wenig Aufwand herausfinden, welcher Anbieter wirklich zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Haben Sie eine Fernschule gefunden, die Ihnen zusagt, können Sie diese in vielen Fällen erst einmal vier Wochen lang kostenlos testen, bevor Sie sich endgültig für oder gegen die Teilnahme an einem angebotenen Studiengang entscheiden.

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