Finanzierung eines Fernstudiums

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Finanzierung eines Fernstudiums

Wie finanziere ich am besten mein Fernstudium? © david_franklin - Fotolia.com

Wie finanziere ich am besten mein Fernstudium? © david_franklin – Fotolia.com

Zwischen Studiengängen und Anbietern variieren die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten. Für einen Master- oder Bachelor-Studiengang liegen im Fernstudium die Kosten je nachdem ob es ein privater Fernstudiums-Anbieter oder ein öffentlicher ist zwischen 1000 und 16.000 Euro.

 

Die FernUni Hagen ist relativ günstig

Zum Vergleich, belaufen sich die Kosten an der Fern-Universität Hagen für den Bachelor zum Beispiel zwischen 1400 und 2.500 Euro, für den Master zwischen 600 und 1.300 Euro. Der Bachelor an der AKAD Privat-Hochschule wird um die 12.000 Euro veranschlagt und für den Master zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Obwohl die Studienmaterialien bereits inbegriffen sind, bleiben genügend Kosten für den Studierenden. Hinzu kommt noch, dass es aufgrund der Altersvorgabe möglich ist, dass einige Studenten den Fördermöglichkeiten nicht entsprechen, die meisten nicht in Vollzeit studieren oder bereits ein Studium absolviert haben. Aus diesem Grund fallen viele aus den zahlreichen Finanzierungsmöglichkeiten heraus. Dies gilt für fast alle Studienkredite, Stipendien und BAföG.

 

Unterstützung für sozial Schwache

Für sozial Schwache, also auch Arbeitslose werden von den meisten Fernstudiumsanbietern Unterstützungsmöglichkeiten angeboten. Dies müssen zukünftige Fernstudenten jedoch selbst recherchieren. Da manche Arbeitgeber sich an den Kosten beteiligen, lohnt sich auf jeden Fall eine Anfrage. Durch erhebliche Steuerleichterungen fördert der Staat Weiterbildungswillige. Studiert jemand das erste Mal, kann er bis 4.000 Euro, an Studienkosten als jährliche Sonderausgabe geltend machen. Absolviert man ein Aufbau- oder Zweitstudium können die vollständigen Ausgaben als Werbungskosten abgesetzt werden. Neben den Studiengebühren kann der Fernstudent auch für Fachzeitschriften, Bücher, Fahrten und Übernachtungen die Kosten geltend machen. Hierbei wird bis zu einem Drittel der anfallenden Studienkosten vom Finanzamt erstattet.

 

Studienkredite

In Zusammenarbeit mit einer Bank bieten einige der privaten Hochschulen für Fernstudenten, die berufsbegleitend studieren, spezielle Studienkredite an. Eine Möglichkeit bietet das “Aufstiegsstipendium” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Finanzierung für Fernstudenten ohne Abitur. An einer staatlich anerkannten oder einer staatlichen Hochschule wird das Erststudium, ob in Vollzeit oder Berufsbegleitend gefördert. Dabei ist die Voraussetzung eine bereits erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. In Voll- oder Teilzeit wird ein technisches oder ingenieurwissenschaftliches Studium für qualifizierte und motivierte Fernstudenten durch den Festo Bildungsfonds unterstützt.

 

Bildungsfonds

Die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten finanziert der Bildungsfonds mit bis zu 40.000 Euro. Die Rückzahlung erfolgt erst nach dem Abschluss des Fernstudiums und ist abhängig vom Einkommen. Das Land NRW fördert die Weiterbildung der Berufstätigen mit dem Bildungsscheck und das Land Hessen fördert mit dem Qualifizierungsscheck pro Jahr bis maximal 500 Euro. Das Angebot von Finanzierungen durch Dritte ist vielseitig und eine gründliche Recherche lohnt sich für den Studierenden auf jeden Fall.

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