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Fernstudium für Profisportler: Die besten Angebote

Wer als Profisportler seinen Lebensunterhalt verdient, kann dies in der Regel nicht bis ins hohe Alter tun. Zudem ist das Einkommen der Profis in vielen Sportarten leider so gering, dass eine Rücklagenbildung nur begrenzt möglich ist.

Auf Einnahmen aus Werbeverträgen oder der Verpflichtung als Experte in Fernsehsendungen können ebenfalls nur wenige Sportler hoffen. Aus diesem Grund wird eine begleitende Berufsausbildung zur wichtigen Grundlage für das spätere Leben.

 

Das Leben als Profisportler

Wer eine Sportart auf dem höchsten Leistungsniveau betreibt, investiert den größten Teil seiner Lebenszeit in das Training und die Vorbereitung auf Wettbewerbe. Hinzu kommen häufig noch Werbetermine, Öffentlichkeitsarbeit und private Vorhaben. Für eine Berufsausbildung oder ein Studium stehen infolgedessen nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Vor allem während der jeweiligen Sportsaison treten andere Dinge im Leben weit in den Hintergrund. So können sich Wintersportler vor allem in den Sommermonaten ihrer Ausbildung oder ihrem Studium widmen, während Athleten typischer Sommer-Freiluftsportarten dies vor allem im Winter tun werden.

Nach Möglichkeit sollte ein Studium also so flexibel wie möglich sein. Genau diesen Herausforderungen stellen sich die meisten Fernhochschulen. Das heißt, schon während der aktiven Zeit als Profisportler kann ein Studium absolviert werden. Denn schließlich können nicht nur das Alter oder die nachlassende Leistung das Ende der Sportkarriere einleiten, sondern im schlimmsten Fall auch eine Verletzung.

 

Welches Fach ist das richtige?

Abhängig vom Schulabschluss, schulischen Leistungen oder einer etwaigen Berufsausbildung können Athleten meist jedes Fach studieren. Die Studienmöglichkeiten richten sich lediglich nach den Angeboten und Voraussetzungen der jeweiligen Fernhochschulen. Viele Sportler möchten ein Studium absolvieren, das in irgendeiner Weise mit ihrer Sportart zu tun hat. Bewährt haben sich dafür Fächer wie Sportmanagement, Fitnesstraining, Ernährungsberatung oder Marketing. Sie lassen sich gut den individuellen Vorlieben anpassen und eigene Erfahrungen finden ebenfalls ihren Platz. Gleichzeitig kann das neu erworbene Wissen während des Studiums auch schon für aktive Sportler hilfreich sein.

Wer sich vom Bereich Sport gänzlich verabschieden will, kann natürlich auch ein rechtswissenschaftliches, pädagogisches, geisteswissenschaftliches oder technisches Studium beginnen.

 

Worauf sollten Sportler bei der Wahl der Hochschule achten?

Es gibt eine Vielzahl von Fernschulen und Fernuniversitäten in Deutschland. Darüber hinaus haben sich viele Hochschulen auf die veränderten Lebensbedingungen der Studenten und Studentinnen eingestellt und bieten ganz normale Studiengänge im Teilzeitmodus an. Damit soll vor allem eine begleitende Berufstätigkeit ermöglicht werden. Profisportler können diese Option in der Regel ebenfalls nutzen. Doch die Auswahl des Studienortes hängt von weiteren Faktoren ab. Einerseits sollte es ersichtlich sein, ob und in welchem Rahmen es verpflichtende Präsenzveranstaltungen gibt. Diese sind fast immer mit einer aufwendigen Anreise und den entsprechenden Kosten verbunden.

Befinden sich Athleten zudem während der Saison immer wieder an anderen Orten, kann dies das Wahrnehmen der Pflichttermine zusätzlich erschweren. Andererseits lässt sich nicht jeder Studiengang an einer Fernschule zeitlich so flexibel gestalten, dass es nicht zu Kollisionen mit dem Sport kommt. So können zum Beispiel viele Studiengänge jederzeit begonnen werden, während andere an die üblichen Semestertermine gekoppelt sind.

Ist der Studienbeginn jedoch flexibel, ist es die Einteilung der Module meist auch. Das heißt, die studierenden Athleten können die Inhalte jederzeit bearbeiten und so in ihrem eigenen Tempo das Studium absolvieren. Einen Unterschied gibt es selbstverständlich auch hinsichtlich der Kosten. Ein Fernstudium ist, wie jeder andere Studiengang auch, für einen bestimmten Zeitrahmen konzipiert.

Beginnt das Studium zum üblichen Sommer- oder Wintersemester und ist der Ablauf weitgehend vorgegeben, werden meist kostenfreie zusätzliche Semester angeboten. Um wie viele es sich handeln kann, ist an jeder Hochschule verschieden. Doch auch Studiengänge mit einem zeitlich flexiblen Ablauf sehen eine Regelstudienzeit vor. Es ist hierbei jedoch einfacher möglich, die Module auch schneller zu bearbeiten. Ein Studiengang kann unter Umständen also auch schneller beendet werden.

 

Die Weichen für die Zukunft stellen: spezielle Hochschulen für Sportler

Auch für Profisportler ist es hilfreich, wenn sie eine klare berufliche Perspektive entwickeln können. Inwiefern sich diese mit dem avisierten Fernstudium realisieren lassen, können Studieninteressenten an vielen Hochschulen vorher im Rahmen einer Studienberatung herausfinden. Fernschulen haben ihre Studiengänge auf die Anforderungen Berufstätiger ausgerichtet, sodass auch Leistungssportler in diesem System ihren Platz finden können.

Zudem gibt es sogenannte Partnerhochschulen des Spitzensports. Die Studierenden werden an diesen etwa 90 Universitäten in besonderer Weise gefördert, um den Sport weiterhin betreiben zu können. So hat beispielsweise die Universität Oldenburg einen Studiengang im Bereich Betriebswirtschaftslehre eingerichtet, der explizit für aktive Athleten konzipiert ist. Auf der Seite Studium für Sportler wird eine Vielzahl an Studienmöglichkeiten detailliert vorgestellt. Die Deutsche Sporthochschule Köln, die als führende Einrichtung auf diesem Sektor gilt, hat sich selbstverständlich ebenfalls auf das Studium neben der aktiven Sportkarriere spezialisiert.

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