Fernstudium als Erststudium – sinnvoll?

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Auch ein Fernstudium ist als Erststudium sinnvoll, denn ausschlaggebend ist der Titel, den man mit dem Studium erlangt und dabei spielt es weniger eine Rolle, ob dieser in einem Fernstudium oder in einem Präsenzstudium vergeben wurde. Wer sich jedoch für ein Fernstudium als Erststudium entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, dass es sich um einen zertifizierten Studiengang handelt und dass er akkreditiert wurde, denn ein Fernstudium an einer privaten Fernhochschule kostet viel Geld, welches nur dann sinnvoll investiert ist, wenn man damit in der Berufswelt auf Akzeptanz stößt. Nur staatlich anerkannte Abschlüsse sind ihr Geld wert.

Fernstudium versus Präsenzstudium

Wer sich gegen ein Präsenzstudium und für ein Fernstudium entscheidet, hat den Vorteil, dass er im Prinzip ganz normal berufstätig sein kann, denn Fernstudiengänge sind besonders auf die Bedürfnisse von berufstätigen Menschen zugeschnitten. Das ist eine gute Lösung, denn man kann durch seine Arbeit das Geld für seinen Lebensunterhalt und für die Studienkosten verdienen und nach dem Studium in eine besser bezahlte Position aufsteigen oder seinem Traumjob wieder einen Schritt näher kommen. An der Fernuniversität Hagen kann man sich beispielsweise auch als Teilzeitstudent einschreiben oder als Vollzeitstudent auch bis zu 20 Stunden in der Woche arbeiten.

Zu erwartende Kosten eines Fernstudiums

Während bei der Fernuni Hagen die normalen Semestergebühren anfallen für ordentlich immatrikulierte Studenten, muss man bei einem Fernstudium an einer privaten Hochschule schon tiefer in die Tasche greifen. Hier werden monatliche Gebühren fällig für das Lehrmaterial und die Betreuung durch die Dozenten. Präsenzseminare und Prüfungsveranstaltungen sowie die Korrektur und Begutachtung von Abschlussarbeiten werden in den meisten Fällen nochmals gesondert berechnet. Wer über kein finanzielles Polster besitzt um diese Mehrkosten aufbringen zu können, muss auf jeden Fall neben dem Fernstudium arbeiten. Dies wiederum hat den Vorteil, dass man sein erlangtes Wissen auch gleich im Berufsalltag in die Praxis umsetzen kann. In diesem Fall muss man auch keine studienrelevanten Berufspraktika mehr absolvieren und man spart sich damit eine Menge Zeit.

 

Zukunftschancen mit einem Fernstudium

Wer sich bei seinem Erststudium für ein Fernstudium entscheidet, öffnet sich gute Chancen auf einen Arbeitsplatz. Die meisten Arbeitgeber sind Absolventen von Fernstudiengängen gegenüber positiv eingestellt, da die Bewerber Standhaftigkeit, Disziplin und Durchhaltevermögen bewiesen haben. Die Ansprüche an die neuen Mitarbeiter werden immer höher. Die Bewerber von heute müssen multitasking und äußerst flexibel sein und sollten keine Berufsanfänger sein. Absolventen von Präsenzhochschulen haben aber meist nur kurzzeitig während der Semesterferien oder im Rahmen von Studienpraktika in Betrieben gearbeitet. Ein Fernstudent, der seinen kompletten Lebensunterhalt zuzüglich die Kosten für das Fernstudium selbst verdienen musste, hat in der Regel Vollzeit gearbeitet und nach der Arbeit und am Wochenende gelernt. Dies unterscheidet einen Absolventen von einer Fernhochschule von einem Absolventen einer Präsenzhochschule. Nicht nur das theoretische Wissen spielt eine Rolle, sondern auch die Umsetzbarkeit im Beruf. Ein Absolvent von einer Präsenzuniversität oder Präsenzfachhochschule muss dieses Können beim Berufseinstieg erst noch unter Beweis stellen, während Absolventen von Fernstudiengängen diese Fähigkeit schon längst bewiesen haben, da sie bereits mehr gearbeitet haben als ein Studienpraktikant. Wer sich im Berufsalltag schon bewiesen hat, kann auch gleich mit verantwortungsvolleren Aufgaben betraut werden als ein Berufsanfänger der direkt von der Uni kommt.

 

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