Fernstudiengang Gebäudeverwaltung

Damit Mietshäuser so adrett aussehen wie diese, bedarf es einer guten Hausverwaltung.
Damit Mietshäuser so adrett aussehen wie diese, bedarf es einer guten Hausverwaltung.
© fotoart-wallraf – Fotolia.com

Seit der Finanzkrise von 2007 ist das Vertrauen in Finanzprodukte signifikant zurückgegangen. Aufgrund dessen schauen sich immer mehr Anleger auf der Suche nach einem rentablen Investment nach geeigneten Immobilien um.

Gerade in Großstädten, in denen die Mieten zunehmend steigen, erscheinen Gebäude derzeit noch (zumindest bevor die Auswirkungen der Mietpreisbremse spürbar werden) als lohnende und ertragreiche Investition.

 

Bedarf an Hausverwaltern wächst

Vor diesem Hintergrund entstehen immer mehr Häuser, die es aber auch zu verwalten gilt. Da die Immobilienbesitzer zudem nicht immer vor Ort sein können, existiert ein wachsender Bedarf an geeigneten Hausverwaltern.
Ein solcher Hausverwalter muss viel mitbringen: Er muss sich in Fragen der Instandhaltung bzw. Reparatur auskennen; er sollte in rechtlichen Belangen zumindest generell bewandert sein; er muss soziale Kompetenzen mitbringen, da er sich mit vielen unterschiedlichen Menschen auseinandersetzen muss etc. Dementsprechend sind bei dieser Stelle sowohl technische Fertigkeiten als auch theoretische Kenntnisse gefragt.
Folglich ist eine solche Anstellung durchaus sehr reizvoll sowie abwechslungsreich und entspricht überhaupt nicht mehr dem Klischee des „einfachen Hausmeisters“.

 

Fernstudium Gebäudeverwaltung bietet gute Ausbildung und Möglichkeiten

Aber wo und wie kann man sich die Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Position aneignen?

Zurzeit ist es in diesem Bereich durchaus noch möglich als Quereinsteiger Fuß zu fassen. Dennoch lässt sich an dieser Stelle empfehlen einen Fernstudiengang zu absolvieren, der bestmöglich auf diese Stelle vorbereitet. Darüber hinaus ist es mit einem solchen Zertifikat einfacher an die begehrten Stellen zu kommen, denn gerade als Quereinsteiger hat man fast nur Chancen über das sprichwörtliche „Vitamin B“ als Gebäudeverwalter genommen zu werden.
In der Regel sollten Sie für ein derartiges Fernstudium schon über Vorkenntnisse verfügen, d.h., Sie sollten erste Berufserfahrungen mitbringen, also bereits in der Immobilienbranche gearbeitet haben oder zumindest kaufmännisches Grundwissen besitzen.
Dabei erlernen Sie während des Studienganges elementares Fachwissen, welches für die Verwaltung eines Hauses unabdingbar ist.
Hierzu gehören volks- und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und rechtliche Grundlagen. Vor allem im rechtlichen Bereich kann man sich im Rahmen dieser Ausbildung einige Kompetenzen aneignen wie etwa das sehr komplexe Mietrecht, das Steuerrecht oder Sachenrecht.
Darüber hinaus vermitteln solche Fernstudiengänge ihren Absolventen auch die notwendigen organisatorischen Qualifikationen. Hierunter fallen unter anderem, wie man eine Eigentümerverwaltung durchführt, wie man in einem Notfall am besten reagiert, was Facility Management ist etc. Außerdem lernen Sie hier selbstverständlich auch die wichtigsten Begriffe der Mietverwaltung.
Meist dauern die Kurse 12-13 Monate, können aber auch kostenlos um ein Jahr verlängert werden.

Anbieter dieses Fernkurses sind unter anderem das ILS und die Fernakademie Klett.

Da es bislang keine –klassische- berufliche Ausbildung zum Hausgebäudeverwalter gibt, erscheint ein Fernstudiengang in diesem Bereich als eine sehr gute Möglichkeit sich hierfür adäquat zu qualifizieren.

 

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