Fernstudium Soziale Arbeit in der Schweiz

Neben Angeboten in Deutschland gibt es für zukünftige Studenten auch interessante Studienangebote im Bereich Soziale Arbeit in den angrenzenden Nachbarstaaten. Wer sein Studium dabei auf Deutsch durchführen möchte, ist dann allerdings beschränkt auf die deutschsprachigen Nachbarländer. Ein Teil der Schweiz ist deutschsprachig und bietet sich entsprechend für ein Studium an.

 

Studienangebot Soziale Arbeit in der Schweiz

Innerhalb der Schweiz bieten sechs Hochschulen einen Studiengang Soziale Arbeit an, wobei die Fachhochschule St. Gallen den Studiengang Sozialarbeit/ Sozialpädagogik bezeichnet. Gemeinsam haben alle diese Studiengänge, dass sie sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend in Teilzeit absolviert werden können. Das Angebot richtet sich also nicht nur an Vollstudenten, die höchstens einen Nebenjob haben, sondern auch an Berufstätige, die nebenher hauptberuflich tätig sind. Die Vereinbarkeit von Beruf und Studium ist natürlich an spezielle Voraussetzungen angeknüpft, die ein Studiengang mit dem Prädikat „berufsbegleitend“ auch erfüllen muss.

Die sechs Hochschulen für ein Studium Soziale Arbeit liegen in den Städten Olten, Rorschach, Bern, Dübendorf, Luzern und Siders. Bei allen Studiengängen handelt es sich zudem um Bachelorstudiengänge.

 

Komponenten des Fernstudiums im berufsbegleitenden Studium

Es besteht ein Unterschied zwischen einem berufsbegleitendem Studium und einem Fernstudium. Natürlich nutzen viele Berufstätige ein Fernstudium als berufsbegleitende Fortbildungsmaßnahme, aber im Umkehrschluss muss ein berufsbegleitendes Studium kein Fernstudium sein. So auch im Angebot der schweizerischen Hochschulen im Studiengang Soziale Arbeit. Ein reines Fernstudium existiert nicht, dafür aber werden die berufsbegleitenden Teilzeitstudiengänge mit Komponenten aus einem Fernstudium versehen. Dennoch muss im Vergleich zu einem Fernstudium mit deutlich mehr Präsenzphasen gerechnet werden, wenn die Wahl auf eine Hochschule in der Schweiz fällt.

 

Das Studium Soziale Arbeit in der Schweiz im Detail

Auch die Bachelorstudiengänge in der Schweiz sind in Module gegliedert und gehören damit dem European Credit Transfer System an, welches die Studiengänge in verschiedenen Ländern vergleichbar macht. An jeder Hochschule werden also innerhalb des Bachelorstudium 180 ECTS-Credits vergeben.
Individuell aufgeteilt sind aber die Rahmenbedingungen für ein Teilzeitstudium, welches sich an Berufstätige richtet. Statt an vier oder fünf Tagen pro Woche überwiegend vormittags und nachmittags Vorlesungen und Seminare anzubieten, werden im Teilzeitstudium die Inhalte auf mehr Semester aufgeteilt und nur noch an zwei Abenden pro Woche und am Wochenende angeboten. Zudem wird ein weiterer Teil der Lehrinhalte auf ein Selbststudium verteilt. Diese Inhalte würden im Vollzeitstudium in Präsenzphasen gelehrt werden. Für Berufstätige bietet sich dieser Teil im Fernstudium aber besser an, kann doch die eigene Zeit entsprechend besser eingeteilt werden. Je nach Hochschule wird für ein berufsbegleitendes Bachelorstudium im Bereich Soziale Arbeit etwa 8 bis 12 Semester veranschlagt. Die endgültige Dauer hängt ab von der beruflichen Belastung des Studenten sowie der Lernleistung.

 

Die Zulassungsvoraussetzung zum Studium Soziale Arbeit in der Schweiz

Wie auch in Deutschland wird für ein Studium in der Schweiz eine allgemeine Hochschulreife verlangt, für ein Studium an einer Fachhochschule reicht auch eine Fachhochschulreife. Ausländische Studenten müssen vor der Anmeldung die Gültigkeit ihres Abschlusszeugnisses prüfen lassen. Zudem kann dieser Maturitätsausweis auch nur speziell für den Bereich Soziale Arbeit vorliegen oder aber aufgrund beruflicher Erfahrung und Weiterbildung erworben werden.
Mit diesen Unterlagen muss eine Online-Bewerbung oder schriftliche Bewerbung durchgeführt werden. Teilweise verlangen Hochschulen auch Arbeitserfahrung, beispielsweise durch ein Praktikum, im sozialen Bereich.

Nahezu immer findet sich im Anmeldeverfahren auch schriftliche Tests und sehr oft auch Einzelgespräche mit den Bewerbern. Darauf sollten sich Interessierte einstellen und entsprechend vorbereiten. Die genauen Aufnahmemodalitäten einer Hochschule sind in der Regel auf der Website der Hochschule aufgelistet und sollte gründlich studiert werden.

 

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