Zeitaufwand für ein Informatik-Fernstudium (Vollzeit/Teilzeit)

Zeitaufwand für ein Informatik-Fernstudium (Vollzeit/Teilzeit)

<strong>Vollzeit oder Teilzeit? Was passt eher zu mir?</strong><br/>© auremar - Fotolia.com
Vollzeit oder Teilzeit? Was passt eher zu mir?
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Der überwiegende Teil der Fernstudierenden ist berufstätig, daher stellt sich für viele die Frage nach dem Zeitaufwand für das Studium.

Schließlich soll neben dem Beruf auch noch Platz für Familie und Freunde bleiben. Die meisten Fernhochschulen bieten zwei Varianten, das Teilzeit- und das Vollzeitstudium. Das Vollzeitmodell ist mit dem Präsenzstudium zu vergleichen, d.h. der Bachelorabschluss wird in der Regel in drei Jahren und der Masterabschluss in zwei Jahren angestrebt. Das Teilzeitstudium ist auf die doppelte Länge ausgelegt.

 

Richtige Selbsteinschätzung

Die meisten Studierenden unterschätzen vor Beginn des Studiums den zeitlichen Rahmen, den sie für Lerninhalte und für die Prüfungsvorbereitungen benötigen.

Das Vollzeitstudium eignet sich für diejenigen, die entweder das Fernstudium hauptberuflich betreiben und nebenbei maximal 20 Stunden arbeiten/jobben oder die bereit sind, 40 Stunden pro Woche in das Studium zu investieren und auf freie Wochenenden verzichten können. Entscheidend ist die richtige Selbsteinschätzung, denn eine 7-Tage-Woche ist auf Dauer sehr belastend und unter Umständen auch demotivierend für das Studium.

Für Berufstätige realistischer ist das Teilzeitmodell, das sich mit einem Zeitaufwand von etwa 20 Stunden pro Woche einfacher mit der Berufstätigkeit verbinden lässt. Der Nachteil ist die längere Studiendauer. Besonders Interessenten, die sich über ein Fernstudium höher qualifizieren möchten, werden davon oft verunsichert. Das Modell lässt das angestrebte Ziel doch in weite Ferne rücken. Ein Vorteil ist neben dem Zeitaufwand die Verteilung der finanziellen Belastungen. Viele Fernhochschulen bieten die Möglichkeit der Ratenzahlung an, bei der die Gesamtkosten auf die Dauer des Studiums verteilt gezahlt werden können.

 

Vollzeit vs. Teilzeit

Der zu Beginn eines Semesters angegebene Status ist aber immer nur eine Absichtserklärung und nur dann wirklich von Bedeutung, wenn BaFöG beantragt wird, denn dafür ist ein Vollzeitstudium erforderlich.

In anderen Fällen können Studierende zu Beginn eines jeden Semesters neu entscheiden, ob sie das Studium in Teilzeit oder Vollzeit fortsetzen möchten, je nachdem wie viel Zeit investiert werden kann. Die Entscheidung für ein Teilzeitstudium bedeutet, dass man nur einen Teil seiner Zeit für die Bearbeitung der Module investieren kann oder möchte. Sowohl die Variante Vollzeitstudium, wie auch die Alternative Teilzeitstudium lassen dem Studierenden die Wahl, wie viele Kurse er pro Semester bearbeiten möchte. Die meisten Fernhochschulen stellen sich zumindest teilweise flexibel auf die Bedürfnisse der Studierenden ein. Unabhängig vom Status, können Studienleistungen schneller erbracht oder auch Kurse kostenlos wiederholt werden.

 

Flexible Studiengänge

Einige Fernhochschulen bieten aber auch schon komplett flexible Studienmodelle an, die sich den unterschiedlichen Belastungen und Möglichkeiten anpassen.

An der Wilhelm Büchner Hochschule in Darmstadt kann das Informatik-Fernstudium zeitlich individuell angepasst werden. Wer zeitweise schneller studieren möchte, kann dies unproblematisch durch entsprechende Belegung und Bearbeitung der Module erreichen. Tritt durch äußere Belastungen zwischenzeitlich eine Verzögerung bei den Studienleistungen auf, so kann die Regelstudienzeit um 50% und mehr überzogen werden.

 

Vorkenntnisse entscheidend

Der Zeitaufwand für das Fernstudium Informatik ist in hohem Maße abhängig vom Vorwissen. Ein Studierender, der bereits über umfangreiches Wissen aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik verfügt oder seit Jahren in der EDV-Branche tätig ist, wird sich die Studieninhalte wesentlich schneller aneignen können als ein Neueinsteiger auf diesem Gebiet. Gerade für das Informatik-Fernstudium gilt daher sicher: Je flexibler sich die Fernhochschule in der zeitlichen Gestaltung des Studiums zeigt, umso ökonomischer kann der Studierende eigenes Vorwissen einbringen und in zeitlichen Gewinn umwandeln.

 

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