Dauer und Zeitaufwand für ein Fernstudium in Sozialer Arbeit

Dauer und Zeitaufwand für ein Fernstudium in Sozialer Arbeit

<strong>Ein Fernstudium ist für bereits Berufstätige im Bereich der sozialen Arbeit von Vorteil.</strong><br/>© Pixel Memoirs - Fotolia.com
Ein Fernstudium ist für bereits Berufstätige im Bereich der sozialen Arbeit von Vorteil.
© Pixel Memoirs – Fotolia.com

Ein Fernstudium in sozialer Arbeit macht es möglich, diese Wissenschaft auch berufsbegleitend zu erlernen. Insbesondere für bereits Berufstätige im Bereich der sozialen Arbeit ist es von Vorteil, wenn die Arbeit nicht durch ein Präsenzstudium unterbrochen wird, welches einige Jahre dauert.

In vielen Fällen wird es sogar notwendig sein in Vollzeit oder Teilzeit zu arbeiten, während das Studium läuft. Doch wie lange muss sich ein Fernstudent, der Soziale Arbeit als Studiengang gewählt hat, schlussendlich bis zum Abschluss mit Studienbriefen und Klausurvorbereitungen beschäftigen?

 

Der erste Abschluss

Nach der Bologna-Reform sind Studiengänge in Deutschland in der Regel Bachelor oder Masterstudiengänge. Die Masterstudiengänge haben dabei in der Regel als Zulassungsvoraussetzung einen Bachelorstudiengang in diesem Fach, teilweise abgegrenzt mit einer Notengrenze.

Der erste Abschluss ist also der Bachelorabschluss, welcher bei der sozialen Arbeit und einer überwiegenden Mehrheit anderer Studiengänge 6 Semester dauert. Dies trifft auf den Fall zu, dass ein Studium in Vollzeit gewählt wurde. Während das Vollzeitstudium für ein Präsenzstudium der Normalfall ist, nehmen viele Studenten beim Fernstudium das Studium in Teilzeit in Anspruch. Dies bedeutet, dass weniger Lerninhalte in ein Semester gefüllt werden, dafür aber die Studiendauer erhöht wird. Für Menschen mit einer Teilzeitstelle oder gar unter Vollbeschäftigung ist dies eine gute Lösung, um berufsbegleitend zu studieren.

 

Die Dauer des Bachelor-Studiums in Teilzeit

Die Studiendauer beim Teilzeitstudium ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Ein grober Richtwert sind beim Studium Soziale Arbeit im Fernstudium aber 8 Semester, statt den 6 Semester im Vollzeitstudium. Diese Studiendauer kann aber auch individuell verlängert werden, wenn die Hochschule eine variable Modulbelegung anbietet.

Studenten im Fernstudium können dann vor dem Semester festlegen, wie viele Module belegt werden sollen und entsprechend Unterrichtsmaterialen zugesendet werden. Werden beispielsweise im Rahmen des Teilzeitstudiums drei Module für ein Semester empfohlen und fühlt sich der Student aufgrund beruflicher oder privater Gründe nicht in der Lage diese Anzahl zu schaffen, dann kann er den Umfang auch reduzieren. Oder im umgekehrten Fall erhöht er individuell für ein Semester die Anzahl der Module, wenn zeitlich der Freiraum da ist. Je nach individuellen Umständen und persönlicher Lernleistung und Lernerfolg kann ein Studium in Teilzeit auch doppelt so lange dauern wie in Vollzeit, sprich 12 Semester.


 

Das Masterstudium

Nach einem erfolgreichen Bachelor-Studium besteht prinzipiell die Möglichkeit einen Masterabschluss in der Studienrichtung zu belegen. Auch dieser wird von verschiedenen Hochschulen in Vollzeit oder Teilzeit angeboten.

Die Studiendauer ist allerdings kürzer als beim Bachelor, in der Regel dauert das Studium in Vollzeit 4 Semester. Für ein Teilzeitstudium kann entsprechend der Intensität eine Dauer von 6 – 8 Semester angenommen werden.

 

Die Belastungen im Studium – Teilzeit und Vollzeit

Mit der Anzahl der Module wählt der Fernstudent zugleich auch den wöchentlichen Zeitaufwand, denn er in das Studium während des Semesters stecken muss. Bei der erwähnten Grundzahl von 8 Semestern hätte ein Student eine ungefähre Belastung von 25 – 30 Stunden pro Woche für das Fernstudium.

Für einen berufstätigen Menschen mit einer Halbtagsstelle bedeutet das, dass er dann ungefähr eine 45 – 50 Stunden Woche mit Arbeit plus Studium zu bewältigen hat. Wer sogar Vollzeit arbeitet, wird dann nicht darum herumkommen, sein Studium in das Wochenende zu verlagern und wahrscheinlich die Studienbelastung durch weniger Module zu verringern. Fernstudierende müssen genau abwägen, welche Belastungen sie sich aussetzen wollen. Auch Rückschläge im Studium müssen bei der Planung berücksichtigt werden, sodass eine nicht geschaffte Prüfung nicht die komplette Planung verwirft. Auch sollte der Wunsch nach Freizeit nicht zu sehr unterdrückt werden, denn die braucht auch der ehrgeizigste Mensch.

 

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