Fernkurs zum Logistikmeister/zur Logistikmeisterin

Sorgen Sie dafür, dass alles pünktlich von hier nach dort kommt!
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Logistikmeister und -meisterinnen sind dafür verantwortlich, Lagerbestände zu überwachen, zu kommissionieren und zu koordinieren, um schließlich logistische Prozesse planen und steuern zu können. Sie sind zum Beispiel bei Speditionen oder im Versandhandel tätig.

 

Wer kann Logistikmeister oder Logistikmeisterin werden?

Wenngleich die Aufnahmekriterien der Bildungseinrichtungen häufig weniger streng sind, sind eine Ausbildung im Bereich Transport und Logistik sowie mehrere Jahre einschlägige Berufserfahrung notwendig, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Die Prüfung zum Logistikmeister besteht aus zwei Elementen. Die erste Prüfung beinhaltet die grundlegenden Qualifikationen und kann belegt werden, wenn ein Berufsabschluss aus dieser Brache und eine einjährige Berufspraxis oder bei fehlender Berufsausbildung eine vierjährige Berufserfahrung vorgewiesen werden kann.

Die Zweite Prüfung besteht aus den handlungsspezifischen Qualifikationen. Zugelassen wird, wer innerhalb der zurückliegenden fünf Jahre die erste Prüfung bestanden hat und über mindestens ein weiteres Jahr Berufserfahrung verfügt. Die Prüfung für Logistikmeister und Logistikmeisterinnen ist in Deutschland einheitlich geregelt und wird vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt.

 

Ein Fernkurs parallel zum Berufsalltag

Eine gute Vorbereitung durch zielstrebiges Lernen ist dafür unerlässlich. Um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist der Besuch einer Schulung oder das Belegen eines Fernkurses allerdings keine Pflicht. Da Sie neben Ihrer Berufstätigkeit wahrscheinlich keinen Präsenzkurs besuchen können, ist der Verzicht auf eine Prüfungsvorbereitung naheliegend. Empfehlenswert ist es jedoch, nicht darauf zu verzichten, sondern einen Fernkurs zu wählen.

Die Gebühren für die Prüfungen betragen bereits 280 bzw. 300 Euro, sodass sie das Risiko des Nichtbestehens mindern sollten. Ein Fernkurs zur Vorbereitung auf die Prüfungen nimmt etwa zwei bis zweieinhalb Jahre (Teilzeit) in Anspruch. Die meisten dieser Kurse sind als berufsbegleitende Lehrgänge ausgelegt, damit parallel die notwendige Praxiserfahrung gesammelt werden kann. Die Gebühren, die für die Teilnahme an einem Fernkurs fällig werden, variieren je nach Anbieter.

 

Einen Kurs absolvieren oder nicht?

Natürlich sollten Sie damit rechnen, dass eine gewisse zeitliche und finanzielle Belastung auf Sie zukommen. Für einen Fernkurs, der Sie sowohl auf die erste als auch auf die zweite Prüfung vorbereitet, sollten Sie etwa 5000 Euro veranschlagen. Im Gegenzug erwerben Sie neben dem prüfungsrelevanten Wissen auch zahlreiche weitere Kenntnisse, die Sie in Ihrem Berufsalltag oder der AEVO unterstützen können.

Zudem qualifiziert Sie der Abschluss als Logistikmeister/-in für ein Bachelor-Studium in diesem Bereich. Die Fernkurse sowie die Präsenzkurse der Ausbildung zum Logistikmeister werden in der Regel von den Niederlassungen der Industrie- und Handelskammer vermittelt. Beispielsweise bildet das IHK Bildungsinstitut in Arnsberg einen Kurs für angehende Logistikmeister an, der auf Wunsch auch als Fernkurs absolviert werden kann. An der Europäischen Fernhochschule Hamburg ( hier weitere Infos: Logistikmanagement (Bachelor of Science)) existiert ein Bachelor-Studium in diesem Bereich, für welches nicht zwangsläufig ein Abitur benötigt wird. Ein Fernkurs bzw. Fernstudium hilft Ihnen in jedem Fall, sich gezielter auf die Meister-Prüfung vorzubereiten.

 

Aufstieg durch Fortbildung

Als Geprüfter Logistikmeister bzw. Geprüfte Logistikmeisterin steigen Ihre Chancen auf ein höheres Einkommen spürbar. Die monatliche Bruttovergütung in Logistikmeister-Positionen liegt bei etwa 2500 bis 3000 Euro. Jedoch gelingt es längst nicht jedem erfolgreichen Prüfungsabsolvent, eine adäquate Stelle zu erhalten.

Eine weitere Möglichkeit besteht jedoch darin, die Ausbildereignungsprüfung (AEVO) abzulegen. Zwar werden seitens der Industrie- und Handelskammer hier noch einmal Gebühren in Höhe von 210 Euro fällig, die Erweiterung des Tätigkeitsfeldes ist jedoch immens. Auch hierfür gibt es Vorbereitungskurse, auf die jedoch bei entsprechender Eignung und Erfahrung ebenfalls verzichtet werden kann. Im Falle einer zweiten Prüfung fallen jedoch stets erneute Prüfungsgebühren in erheblicher Höhe an.

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