Präsenzzeiten: Definition

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Der Ablauf eines Fernstudiums wird im Groben bereits durch den Namen selbst gekennzeichnet. Das Studium erfolgt nicht an der Universität selbst, sondern fern davon, in der Regel zu Hause oder in einem Büro. Ganz ohne eine Anwesenheit an der Universität kann aber kaum ein Studium gelingen. Diese werden im Fernstudium als Präsenzzeiten bezeichnet und können unterschiedlicher Natur sein.

Arten von Präsenzzeiten

Für den Fernstudenten gibt es eine Reihe von Präsenzzeiten, auf die er in seinem Studium treffen kann. Am häufigsten werden dabei die Klausurtermine als Präsenzzeiten zu nennen sein, die jedes Semester zum Ende hin anstehen. Des Weiteren gibt es bei vielen Studiengängen und Fortbildungen Seminare, welche besucht werden müssen. Diese können sich über ein Wochenende oder aber auch über ganze Wochenblöcke erstrecken, auch wieder abhängig von der Art des Fernstudiums. Eine weitere Präsenzzeit erfordert ein eventuelles Praktikum, wenn dieses Bestandteil des Studiums ist.
Ebenfalls Präsenzzeiten für Fernstudenten sind Klausurvorbereitungen, Lerngruppen und Sprechstunden beim Dozenten an der Universität. Die letztgenannten Präsenzzeiten unterscheiden sich dabei grundlegend von den vorher genannten, da diese eine freiwillige Maßnahme sind.
 


 

Notwendigkeit von Präsenzphasen

Der Sinn eines Fernstudiums ist, dass die Inhalte in erster Linie im Selbststudium erlernt werden. Dennoch verlangt auch ein Fernstudium die Präsenzphasen unterschiedlicher Art. Bei Klausuren und Abschlussprüfungen ist der Fall klar. Es gibt kaum eine andere Möglichkeit den Fortschritt im Studium zu ermitteln und zu benoten, als mit einer Prüfung. Auch ein Praktikum ist als Präsenzphase nicht auszutauschen mit einer Studienarbeit im Selbststudium. Gerade ein Praktikum dient für die praktische Phase der Ausbildung, ergänzend zu den theoretischen Inhalten. Dies trifft auch auf Seminare zu, bei denen es auch dabei geht, den Fernstudenten auch mal kennen zu lernen. Dies ist insbesondere hilfreich, wenn der Dozent später auch die Abschlussarbeit des Studenten betreuen soll.
Bei freiwilligen Präsenzphasen kann kaum von einer Notwendigkeit gesprochen werden, denn sonst wären sie nicht freiwillig. Aber es ist notwendig, dass sie angeboten werden. Nicht jeder schafft es, die theoretischen Inhalte im Selbststudium zu lernen, sodass Hilfen durch Präsenzveranstaltungen auf freiwilliger Basis von diesen Personen gerne angenommen werden. Auch das Kennenlernen von Dozenten und Studenten sowie der Studenten untereinander darf bei solchen Veranstaltungen nicht vergessen werden.

Kosten von Präsenzphasen

Es liegt auf der Hand, dass bei Präsenzzeiten auch Kosten für den Studenten entstehen. In erster Linie sind dies Reisekosten, um die Entfernung zwischen Heimatort und Fernschule beziehungsweise Fernhochschule zu überbrücken. Falls dies eine sehr weite Entfernung ist oder es sich um eine mehrtägige Veranstaltung handelt, kommen noch Hotelaufenthalt und Verpflegungskosten hinzu.
Gerade für Studenten sind diese Kosten natürlich unangenehm, ebenso für Arbeitssuchende, die in einer Fernfortbildung stecken. Hier gibt es von Seiten des Staates natürlich Fördermöglichkeiten, die abgerufen werden können. Im Falle der Arbeitssuchenden ist dies beispielhaft der Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit, welcher diese Kosten übernimmt. Auch der Berufstätige kann diese Kosten in gewissem Maße ausgleichen und als Werbungskosten oder Sonderausgaben in seiner Steuererklärung geltend machen.

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