Fernstudium ohne Präsenzphasen

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Das Fernstudium richtet sich an Studierende aus allen Lebenslagen, denen es schwer fiele, eine Präsenzhochschule zu besuchen. Auf diese Weise können sie von zu Hause aus lernen und müssen nicht jeden Tag zu Vorlesungen und Seminaren erscheinen. Ihre Lernmaterialien erhalten sie per Post, Hausarbeiten werden größtenteils durch Einsendeaufgaben ersetzt. Bevor man sich jedoch für ein Fernstudium entscheidet, da man keine Präsenzhochschule besuchen kann, sollte man sich dennoch sicher sein, dass es dabei tatsächlich keine Präsenzphasen gibt.

Wozu Präsenzphasen beim Fernstudium?

Einige Studienfächer erfordern auch als Fernstudium noch gewisse Präsenzphasen. Das Studienfach an der Präsenzhochschule wäre mit etlichen Arbeitskreisen und Gruppenarbeiten verbunden, die das Fernstudium auf andere Weise bewältigen muss. Deswegen sind in manchen Studienfächern Präsenzphasen erforderlich, an denen die Studierenden an wichtigen Vorlesungen teilnehmen oder sich in Arbeitskreisen zusammenschließen. Das gilt beispielsweise für das Fach Jura. In anderen wiederum sind Präsenzphasen zwar nicht verpflichtend, würden aber dennoch Sinn machen, um die Erklärung besonders schwieriger Sachverhalte zu erleichtern.

Studiengänge ohne Präsenzphasen

Jede Hochschule handhabt die Präsenzphasen unterschiedlich. Bei einigen sind sie verpflichtend für die meisten Studiengänge, bei anderen wiederum freiwillig und für manche Fächer gar nicht vorgesehen. Studienfächer wie Geschichte, Archäologie oder Architektur verlaufen an einigen Fernhochschulen ohne verpflichtende Präsenzphasen – und auch, wenn es freiwillige Veranstaltungen gibt, werden Studierende nicht darunter leiden, wenn sie nicht erscheinen. Interessante Möglichkeiten bieten aber auch alle Studienfächer mit freiwilligen Präsenzphasen an. Wer sich beispielsweise für einen Studiengang aus dem Bereich der Informatik einträgt und entweder eine Ausbildung zum Informatiker oder einen ähnlichen beruflichen Weg vorzuweisen hat, kann auf Präsenzphasen verzichten, da ihm das Studium sehr wahrscheinlich leicht fallen wird. Abiturienten mit herausragenden Noten in ihrem künftigen Studienfach können ebenfalls auf freiwillige Präsenzveranstaltungen verzichten und auf diese Weise von zu Hause aus studieren, da auch sie kaum Lernschwierigkeiten bekommen werden.

Wann sind Präsenzphasen sinnvoll – und wann nicht?

Grundsätzlich sollten Studierende das Angebot freiwilliger Veranstaltungen wahrnehmen, wenn es ihnen möglich ist. Die Veranstaltungen stellen den Kontakt zu anderen Studierenden her und machen auch mit den Dozenten bekannt, was förderlich für den eigenen Lernerfolg ist. Allerdings richtet sich das Fernstudium vor allem an Interessenten, die auf anderem Wege nicht studieren könnten – junge Mütter, Behinderte, Betreuer pflegebedürftiger Personen. Wenn sich die Verpflichtungen aus dem eigenen Leben nicht mit den Präsenzphasen vereinen lassen, sollte man darauf verzichten und sich lieber darauf konzentrieren, den Lernstoff selbstständig zu verinnerlichen.

 

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