Fernstudium im Ausland: China

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Fernstudium in China aus China

Das Fernstudium hat sich in der Volksrepublik China bereits seit den 1950er Jahren entwickelt. Bekamen die entlegenen Regionen in den Provinzen dadurch die Möglichkeit, sich rein auf dem Postwege per Brief weiterzubilden, hat sich das chinesische Fernstudienangebot stark weiterentwickelt.

Mittlerweile arbeiten die großen chinesischen Universitäten mit modernen Online-Plattformen, über die Studierende ihr Fernstudium absolvieren können. Als konkretes Beispiel ist die Zentraluniversität für Rundfunk und Fernsehen in Peking zu nennen, die als moderne Open University of China auftritt. Hier werden moderne Online-, Satelliten- und Teletechnologien eingesetzt, um den Studierenden auf multimedialen Kanälen den Lehrstoff zu vermitteln.

Die Universität von Illinois unterhält eine eigene Business-School in Hong Kong, an der man in einem 15 monatigen Fernstudium den Executive MBA absolvieren kann. Auch die Universität von Peking bietet die MBA-Ausbildung per Fernlehrgang an. Man kann davon ausgehen, dass die Volksrepublik China sehr stark in der Fernbildung vertreten ist und ein sehr professionelles Angebot hierzu an nahezu fast allen Universitäten für die meisten Studiengänge anbietet. Lediglich Fächer, die eine Präsenz unverzichtbar machen wie beispielsweise Medizin, werden ausschließlich klassisch auf dem Campus studiert.

 

Fernstudium in China aus Deutschland

Wer sich für ein Fernstudium an einer chinesischen Universität von Deutschland aus interessiert, sollte sich vor allem die Pekinger Zentraluniversität für Rundfunk und Fernsehen genauer betrachten. Als moderne Open University bietet sie nicht nur modernste Technologien, um ihren Fernstudenten den Lehrstoff so vielschichtig wie möglich aufzubereiten und dabei nicht nur auf den klassischen Fernlehrbrief zu setzen. Die Pekinger Zentraluniversität für Rundfunk und Fernsehen kooperiert darüber hinaus mit weltweiten universitären Instituten, u.a. in den USA, Japan, England, aber auch Deutschland. Ob man zum Fernstudium in China zugelassen wird, ist eine Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Studienplätze in China sind mittlerweile heiß begehrt und China legt eine hohe Messlatte an, um nur die besten Studenten zu bekommen. Was für das klassische Campus-Studium gilt, sollte auch bei einem Fernstudium zumindest berücksichtigt und im Einzelfall konkret hinterfragt werden.

Das Wiki von e-follows.net gibt Tipps für ein Studium in China. Wer die Voraussetzungen für ein klassisches Campus-Studium erfüllt, müsste auch problemlos an einem Fernstudium teilnehmen können. Allerdings sollte man nicht mit dem deutschen Blickwinkel an die Sache herangehen und das chinesische Fernstudium als Dienstleistung betrachten, die bezahlt werden muss, wobei derjenige, der zahlt, auch immer Zugang bekommt, sofern er die Hochschulreife besitzt. Daher sollten Interessierte genau prüfen, ob sie mit ihren Sprachkenntnissen und ihren Zeugnissen an einer chinesischen Universität angenommen würden und ob sie auch von Deutschland aus ihr Studium absolvieren können. Der direkte Draht zur jeweiligen Universität ist da immer noch am erfolgversprechendsten. Für angehende Manager und Managerinnen könnte ein Sinologiestudium oder jedes andere Studium, insbesondere Wirtschaftsfächer, mit chinesischem Hochschulabschluss Karriere fördernd sein, falls sie beabsichtigen, sich als Experten für die deutsch-chinesischen Beziehungen zu positionieren.

Fernstudium in Deutschland aus China

Aufgrund eines Äquivalenzabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China werden chinesische Hochschulzeugnisse oder Hochschulzugangsberechtigungen gegenseitig anerkannt.

Wenn dazu noch ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift hinzukommen, so dass ein Fernstudium in Deutschland problemlos machbar wäre, steht chinesischen Studieninteressierten zumindest formal nichts im Wege, um an der Fernuniversität Hagen zu studieren. Man sollte allerdings hierbei bedenken, dass es an der Fernuniversität in Hagen zwar wenige aber sehr hilfreiche Präsenzphasen gibt, auf die man nicht unbedingt verzichten sollte. Jetzt dürfte es um die Anreise von China aus eigens dazu eher schlecht gestellt sein.

Auch gibt es die Möglichkeit, die Prüfungsleistungen in diplomatischen Auslandsvertretungen durchzuführen. Ob allerdings die Fernuniversität Hagen dazu bereit ist, Studierende in so weiter Entfernung aufzunehmen, erfährt man am besten über das dortige Studentische Auslandsamt. Hier bekommt man detailliert alle Auskünfte, welche die Frage nach einem Fernstudium in Deutschland klären.

 

Interkulturelle Kompetenz für China

Die Kommunikation und der Alltag läuft in China ganz anders ab als in Europa. Um dem menschlichen Miteinander gewachsen zu sein, empfiehlt sich ein Fernkurs in Interkulturellem Training für China.

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