Fernstudium Jura in Vollzeit oder Teilzeit?

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

Wie bei fast  jedem anderen Fernstudium auch kann man sich beim Fach Jura  zwischen der Vollzeit- und der Teilzeit-Variante entscheiden. Auf diese Weise kann man das Fernstudium mit einem Beruf oder anderen Anforderungen des alltäglichen Lebens kombinieren oder sich die nötige Zeit geben, wenn man mehr Freiraum braucht, um den anspruchsvollen Stoff zu verstehen.

Das Fernstudium Jura in Vollzeit

Studiert man in Vollzeit, verbringt man für den LL.B. die kommenden 6 Semester an der Fernhochschule. Beim LL.M. dagegen sind es nur 4 Semester, wovon eines oftmals eine praktische Phase oder Praxisarbeiten für die Master Thesis beinhaltet. Beim Studium in Vollzeit erhält man einen vorgefertigten Studienplan, in dem alle Module von der Fernhochschule für den Studierenden zusammengestellt werden, die er brauchen wird.

Der Vorteil eines Vollzeitstudiums besteht also in weniger Planungsaufwand, da es der Standard ist und sich nicht deutlich von einem Studiengang mit gleichem Abschluss an einer Präsenzhochschule abhebt. Alle relevanten Inhalte bekommt man zum richtigen Zeitpunkt in die Hand, sodass man nie auf einen Zusammenhang stoßen kann, den man vom fachlichen Standpunkt aus gesehen nicht selbständig lösen könnte.

Das Fernstudium Jura in Teilzeit

Studiert man in Teilzeit an einer Fernhochschule Jura, verbringt man die doppelte Zeit mit dem Studium. Beim LL.B. handelt es sich dabei um 12 Semester und insgesamt 6 Jahre, für den Master dagegen benötigt man 8 Semester und damit 4 Jahre. Das mag auf den ersten Blick nach sehr viel mehr Zeit wirken und die Nachteile eines Studiums in Teilzeit sollten nicht unterschätzt werden, und doch kann auch ein solches Fernstudium sehr viel Nutzen bringen. Man kann beispielsweise die Module der einzelnen Semester individuell zusammenstellen. Einige Fernhochschulen lassen es auch zu, manche Semester in Teilzeit und andere in Vollzeit zu studieren. Dadurch könnte man ein Semester mit sehr vielen Modulen aufsplitten und dafür sorgen, dass man den Stoff auch tatsächlich behält und versteht, da man die Zeit hatte, sich mit ihm zu befassen.

Gerade für Berufstätige kann die Möglichkeit des Teilzeitstudiums sehr interessant sein, da sie sich ein Vollzeitstudium nicht zumuten wollen oder können. Bei der Kombination der Fächer sollte man lediglich darauf achten, keine wichtigen oder zentralen Module auszulassen oder auszusparen, da das Studium aufeinander aufbaut und man das Wissen aus einem Modul fürs Semester möglicherweise bereits für ein anderes brauchen wird. Um zusätzliche Kosten muss man sich wiederum keine Sorgen machen: An einer Fernhochschule zahlt man nur für das, was man auch tatsächlich macht, also nur für die entsprechende Anzahl der belegten Module.

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