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Psychologie

Depressionen zählen zu den häufigsten psychologischen Krankheitsbildern.
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Wird in der Öffentlichkeit von Psychologie als Grundlage des Fernstudiums Psychologie gesprochen, ist damit landläufig nur ein Teilgebiet von ihr gemeint, die Psychoanalyse, die eng mit der Psychotherapie verknüpft ist.

Tatsächlich aber ist die akademische Psychologie vielfältiger und eine streng empirisch geprägte Wissenschaft, das heißt sie stützt sich auf fundierte Daten und Untersuchungen. Sie erforscht äußere und innere Ursachen für die Entwicklung des Menschen und versucht sein Verhalten zu erklären. Anders als andere Studienfächer kann sie daher nicht einem einzigen Bereich zugeordnet werden. In ihr vereinen sich Elemente aus den Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften.

Untergliederung des Fernstudiums Psychologie

Der Fernstudiengang Psychologie setzt sich aus Methoden-, Grundlagen- und Anwendungsfächern zusammen. Zu den Grundlagenfächern gehören zum Beispiel Allgemeine Psychologie, die sich unter anderem mit dem Gedächtnis, der Sprache und dem Bewusstsein befasst und die Entwicklungspsychologie, die sich mit der Veränderung und Wahrnehmung der Menschen befasst. Beispiele für Anwendungen sind die Klinische Psychologie und die Pädagogische Psychologie. Die Methodenfächer des Fernstudiums Psychologie wiederum befassen sich mit der Psychologischen Diagnostik und der Psychologischen Methodenlehre.

Eine Tätigkeit als Psychotherapeut/in ist nur mit mehrjähriger Zusatzausbildung möglich

Aufgrund dieser breiten Fächerung sind Psychologen vielfältig einsetzbar. Je nachdem, worauf ihr Schwerpunkt liegt, können sie im Personalmanagement oder der Unternehmungsberatung tätig werden. Polizei und Bundeswehr beschäftigen sie in Auswahlverfahren für neue Rekruten, Rechtspsychologen arbeiten bei Gericht als Sachverständige. Mit einer Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten, die allerdings fünf Jahre dauert, kann nach dem Fernstudium Psychologie auch die Therapeutenlaufbahn eingeschlagen werden.

 

Zukünftige Entwicklung des Fernstudiums Psychologie- eine Prognose:

Circa 5% der Deutschen leiden an Depressionen. Noch mehr leiden an Burn-out. Doch die Dunkelziffer ist hoch, die Tendenz steigend. Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft, der zunehmende Druck in der Arbeitswelt aber auch im Privatleben, fördert diese modernen Zivilisationskrankheiten. Psychologen und Psychotherapeuten sind hier gefordert, diesen Menschen wieder in ein „normales“ Leben zurückzuhelfen.

Beste Aussichten bestehen im Gesundheitsbereich und in der Forschung

Psychologie ist ein Studium, das schon immer großen Zulauf hatte. Dadurch bekam es schnell den Ruf, schlechte Berufschancen zu haben. Mittlerweile wird der immer noch große Zulauf durch Zugangsbeschränkungen eingedämmt, was auf den Arbeitsmarkt der Psychologen durchaus positive Auswirkungen hat.

Die meisten Psychologen arbeiten nach wie vor im Gesundheitsbereich, im Sozialwesen und in Forschung und Lehre. Durch das breit gefächerte Studium finden aber immer mehr Psychologen in anderen Gebieten Anstellung. Beispielsweise als Arbeits-, Organisations- oder Marktpsychologen in privatwirtschaftlichen Unternehmen, in der Ergonomie oder als Ingenieurspsychologen, die die psychologischen Aspekte der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine betrachten. Zunehmendes Interesse entsteht in der forensischen Psychologie, immer mehr Absolventen möchten als psychologische Gutachter arbeiten, bei Gericht oder im Strafvollzug. Leider sind diese Stellen in Summe sehr rar, und man muss schon eine gehörige Portion Glück haben, um gerade dann auf Arbeitssuche zu sein, wenn so eine Stelle frei wird.

Wenig offene Stellen – großer Konkurrenzkampf mit anderen Studienrichtungen

Generell sind Stellen für Psychologen sehr stark von politischen und wirtschaftlichen Faktoren abhängig. Zukunftsaussichten lassen sich durch die Einführung der verkürzten Bachelorstudiengänge und dem damit verbundenen Studienanfängerrekord, schwer abschätzen. Laut Job-Ampel des Magazins „Stern“ muss man allein durch das Bachelorstudium bis 2017 mit 7000 Absolventen rechnen. Wie auch in anderen Bereichen gilt es hier sich aus der Masse herauszuheben und gegen Konkurrenten durchzusetzen, die vielfach aus spezialisierteren Berufen kommen, beispielsweise Markt- und Werbepsychologen oder Kommunikationswissenschaftler. Interesse und Spaß an der Arbeit, gepaart mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein, Fleiß und einer fundierten Ausbildung eröffnen aber auch einem Psychologen gute Aussichten am Arbeitsmarkt.

Der Vergleich: Fernstudium Psychologie vs. Präsenzstudium Psychologie

Pro Fernstudium Psychologie

Ein Abschluss in Psychologie ermöglicht den Aufstieg in nahezu jedem beruflichen Feld. Mit dem Bachelor kann man beispielsweise schon beratende Tätigkeiten zusätzlich oder anstatt der bisherigen Arbeit übernehmen und beispielsweise als Coach oder Trainer im angestammten Unternehmen anfangen. Das Fernstudium bietet nicht nur für Berufstätige Möglichkeiten, sondern auch für alle anderen Interessenten, die sich für Psychologie interessieren. Da beliebig viele Studierende aufgenommen werden können, gibt es meist keinen NC, sodass man auch bei schlechterem Abitur noch Psychologie studieren kann. Da die NCs üblicherweise bei etwa 1,1 liegen, ist das Fernstudium eine attraktive Möglichkeit.

Kontra Fernstudium Psychologie

Wer Psychologe werden will, sollte lieber die Finger von einem Fernstudiengang lassen. Angeboten wird der Bachelor; Psychologen dagegen müssen sich später als Psychologische Psychotherapeuten bezeichnen können, was sie mit dem Bachelor zunächst nicht können. Sie müssen sich anschließend in einen Masterstudiengang der Klinischen Psychologie aufnehmen lassen, was schwer sein kann, da die Studienplätze wiederum begrenzt sind und nicht im Fernstudium angeboten werden. Ferner fehlt im Fernstudium die praktische Erfahrung, sodass man als Bachelor-Absolvent der Psychologie schnell ins kalte Wasser geworfen sein kann, wenn man danach als Berater tätig werden möchte.

Pro Präsenzstudium Psychologie

Im Präsenzstudium der Psychologie kann man zwischen dem Bachelor und dem herkömmlichen Studiengang mit Staatsexamina wählen. Wer lediglich beratend tätig werden will, wählt den Bachelor; will man hingegen Psychologe werden, ist das alte Modell erforderlich, das auch den klinischen Teil der Ausbildung beinhaltet. Für das Präsenzstudium spricht, dass die Psychologie ein sehr anspruchsvolles Fach ist, in dem selbst die erfolgreichsten Abiturienten und Berufstätigen Probleme bekommen können – dank der Nähe zu anderen Studierenden und dem Dozenten können Fragen und Probleme aber sofort geklärt werden und man muss nicht umständlich selbst versuchen, sich komplexe Zusammenhänge zu erklären.

Kontra Präsenzstudium Psychologie

Der NC liegt für das Fach Psychologie so hoch, dass ihn kaum ein Abiturient erreicht. In den meisten Bundesländern liegt er bei Notendurchschnitten von 1,1 und an ostdeutschen Hochschulen bei maximal 1,5, was die Chancen auf einen Studienplatz im Präsenzstudium extrem gering hält. Wer es jedoch ernst meint mit der Psychologie, will sich davon nicht abschrecken lassen und wird es vielleicht lieber direkt im Fernstudium probieren wollen. Mit guten Leistungen stehen auch dadurch alle Möglichkeiten offen und man hat letztendlich keine Nachteile. Zudem ist auch das Präsenzstudium zunächst wenig praktisch und man wird auch keine Zeit haben, sich einen psychologisch orientierten Nebenjob zu suchen, da man zu viel lernen und anwesend sein muss.

 

Fernstudium Psychologie – Fakten:

Zulassungsvoraussetzungen: allgemeine Hochschulreife

Studiendauer: 6 Semester in Vollzeit/ 12 Semester in Teilzeit

Abschluss: Bachelor

Kosten: 1.800 € pro Semester

 

Der Fernstudiengang Psychologie wird angeboten von:

FernUni Hagen – mehr Infos zur FernUni Hagen: Zur Infoseite

Beachten Sie bitte auch unsere Infoseite zum Fernkurs Psychologischer Berater.

 

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