Nautik

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Die Schiffahrt begeistert die Menschheit seit Jahrhunderten.
Foto: Harry Walker/Wikimedia commons

Der Begriff Nautik entwickelte sich aus dem griechischen Wort „nautike“ und wurde im Zusammenhang mit der >Schifffahrtskunde im 18. Jahrhundert gebräuchlich. Das Fernstudium Nautik handelt also von der Schifffahrtskunde. Es geht hier insbesondere um die Steuermannskunst, welche mit dem dazu gehörigen theoretischen Wissen im Studium gelehrt wird. Neben dem Hochschulabschluss erlangt der/die Student/in gleichzeitig den Rang des “Nautischen Kapitäns” beziehungsweise des “Wachoffiziers”.

Fachhochschulstudium

Studieren kann man den Studiengang Nautik nur an Fachhochschulen und über ein Fernstudium Nautik. Will man den Abschluss “Bachelor of Science“ innerhalb von 6 Semestern erreichen, benötigt man eine gewisse Vorbildung, um zugelassen zu werden. Der/Die Student/in mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich der Schiffsmechanik erfüllt alle Voraussetzungen zugelassen zu werden. Falls ein/e Student/in sich als nautischer Offiziersassistent/in einschreiben möchte, die vorgegebene zwölfmonatige Seefahrtserfahrung aber noch nicht hat und noch in der Ausbildung ist, reicht es, wenn sechs Monate der Ausbildung vor Beginn des Studiums absolviert wurden. Hat man dies alles auch nicht, gibt es noch die Möglichkeit eine praktische Ausbildung sowie die entsprechende Seefahrtszeit innerhalb von zwei Praxissemestern nachzuholen, welche das sechssemestrige Studium um diese zwei Semester verlängern. Was sonst noch an praktischen Leistungsnachweisen erbracht werden muss, erfragt man besser direkt an den betreffenden Schulen.

Was lernt man nun genau in einem solchen Studium?

Das Fernstudium Nautik vermittelt Grundlagen in den Bereichen

· Nautik,
· Betriebswirtschaft,
· Naturwissenschaften und
· Recht

Elektrotechnik, Physik, Chemie, Mathematik, Recht und Wirtschaft sind die in dem Zusammenhang angebotenen Module. Der Bereich Nautik umfasst Fächer wie Schiffssicherheit, Technische Navigation, Landungstechnologie, Manövrieren, Seebetriebswirtschaft, maritime Kommunikation, Umweltschutz, Verkehrsrecht. Im Laufe des Studiums werden die einzelnen Bereiche vertieft.

· Die englische Sprache ist außerdem ein fester und wichtiger Bestandteil, da sie für die Kommunikation auf
internationaler Ebene unentbehrlich ist. Je nach Hochschule kann das Studium in Grund- und Hauptstudium
aufgeteilt sein.

12 Monate auf See

Nach Beendigung des Studiums folgt eine praktische Phase, mit einer Seefahrtszeit von 12 Monaten als „Technischer oder Nautischer Wachoffizier“. Nach Abschluss der 12 Monate erfolgt eine Beförderung zum Ersten oder „Zweiten Technischen Offizier“. Eine gesamte Seefahrtszeit von zwei Jahren ermöglicht die Beförderung zum Kapitän bzw. Leiter/in in der Maschinenanlage.

Danach gibt es verschiedene Tätigkeitsfelder, die angesteuert werden können. Dazu gehören die Bereiche der seemännischen und technischen Führung von Passagier- und Frachtschiffen, die Bergungsschifffahrt, die Forschungsschifffahrt, die Vermessungs- und Hafenschifffahrt. An Land kann anschließend in Schiffausrüstungsbetrieben, Werften, Reedereien, aber auch bei Behörden von Bund und Ländern gearbeitet werden.

Zukünftige Entwicklung des Fernstudiums Nautik- eine Prognose:

Die Aussichten nach dem Abschluss eines Nautikstudiums einen Job zu finden stehen gut. Egal ob zu Wasser oder zu Lande, es fehlt an gut ausgebildeten Nautikern.

Hoher wirtschaftlicher Stellenwert des Transportsektors bietet sichere Zukunft für Nautiker

Weltweit, und vor allem auch in Deutschland, hat die Schifffahrt eine wirtschaftlich große Bedeutung. Mit wenig Personal und vergleichsweise geringem Energieverbrauch können große Mengen an Waren über weite Entfernungen transportiert werden. Circa 70% des deutschen Im- und Exportes und fast 95% des Warenaustausches innerhalb der EU werden über den Seeweg abgewickelt. Zu den Handelsgütern, die hier transportiert werden, gehören Eisenerz, Kohle, Getreide, Bauxit, Zement, Zucker, Reis, Schrott und Stahl.
Die gute Lage an Nordsee und Ostsee und die großen Häfen in Hamburg und Bremen erhalten den hohen Status Deutschlands in diesem Wirtschaftszweig.

Aber nicht nur die Seeschifffahrt ist in Deutschland von Bedeutung, sondern auch die Binnenschifffahrt. Mit etwa 7300 km Binnenwasserstraßen auf großen Flüssen und Kanälen wie dem Rhein, der Donau, oder dem Elbe-Seitenkanal, hält Deutschland in Duisburg auch den größten Binnenhafen Europas.

Vielfältige Möglichkeiten, zu Wasser und zu Lande

Als Nautiker wird man hauptsächlich in der Küsten- und Seeschifffahrt eingesetzt. Dabei erklimmt man die Karriereleiter vom „Technischen Wachoffizier“, der den Seeraum und die Wetterlage überwacht, zum „Ersten Nautischen Offizier“, der für den täglichen Betrieb des Schiffes, die ordnungsgemäße Beladung und die Wartung des Deckbereiches verantwortlich ist, bis hin zum „Kapitän“. Bis man das Kapitänspatent erreicht hat, dauert es im Durchschnitt 5 Jahre. Als Kapitän ist man auch für die Sicherheit der Besatzung und die Verhütung von Unfällen zuständig, sowie für die Vermeidung von Meeresverschmutzungen und sonstigen Belastungen für die Meeresumwelt. Hat man das Kapitänspatent erworben, kann man auch in der Verwaltung tätig werden. Oder, unabhängig von den Karrieremöglichkeiten auf See, gleich an Land bleiben und sich im Logistik- und Speditionsgewerbe, als Sachverständiger oder Gutachter, als Inspektor in einer Reederei, als Lotse oder auch beim Zoll seine Brötchen als Nautiker verdienen.

 

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