Landwirtschaft

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Julius Kühn als Professor für Landwirtschaft, von seinen Studenten liebevoll „Vater Kühn“ genannt, legte 1863 in Halle (an der Saale) den Grundstein für das universitäre Landwirtschaftsstudium. Ein Meilenstein für die Landbauwissenschaft. Heute kann man es an der Universität, der Fachhochschule, oder als Fernstudiengang belegen.

Das Fernstudium Landwirtschaft ist ein Teilbereich der Agrarwissenschaft und der Landschaftsarchitektur. Die genannten Bereiche greifen ineinander.
Die Bedeutung dieses Studienganges wächst zusehends, in gleichem Maße wie der Bedarf an überwachten und kontrollierten Lebensmitteln ansteigt. Der sich ebenfalls intensivierende Einfluss der Forschung stellt heute andere und erhöhte Anforderungen an den Beruf des (z.B.) bisher klassischen Landwirtes. Es ist natürlich immer noch eine praxisorientierte Ausbildung, weshalb eine berufliche Vorbildung in dem Bereich, oder entsprechende Praktika erwünscht sind. Ein Fernstudium Landwirtschaft wird deshalb von vielen Landwirten/Landwirtinnen begrüßt, da es sich sehr gut mit einer gleichzeitigen Berufstätigkeit und der damit einhergehenden zeitlichen Beanspruchung verbinden lässt.

Von der Züchtung bis zur Vermarktung

Das Studienprogramm des Fernstudienganges Landwirtschaft ist vielfältig. Alle Stufen der Wertschöpfungskette der landwirtschaftlichen (Lebensmittel-) Produktion werden behandelt, ebenso die vor- und nachgelagerten Bereiche. Mit dem Bachelorabschluss erhält der/die Student/in eine wissenschaftlich orientierte Grundausbildung, die er/sie mit dem möglicherweise anschließenden Masterabschluss spezifizieren oder generalisieren kann. Entweder der/die Student/in legt gewisse Schwerpunkte in dem nachfolgenden Masterstudiengang, oder er/sie konzentriert sich im Masterstudiengang auf das „Produkt- und Qualitätsmanagement in Landwirtschaft und Gartenbau“ allgemein, also auf die Erweiterung und Vertiefung der Thematik Produkt – und Prozessqualität entlang der Wertschöpfungskette. Der Prozess von der Züchtung bis zur Vermarktung landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Produkte wird im Masterstudiengang demnach vertiefend behandelt.

Teamfähigkeit ist gefragt

Während des Studiums sollen die zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsmarktes mit einbezogen werden, weshalb die Vermittlung des Fachwissens in Projekten und Teamarbeit erfolgt. Die Einbeziehung von Sozial- und Methodenkompetenzen ist selbstverständlich, da diese Aspekt von Arbeitgebern immer stärker nachgefragt werden.

Erfahrungsgemäß erfolgt der anschließende Übergang vom Studium in den Beruf reibungslos, entstehen keine Wartezeiten. Der Großteil der Studenten/Studentinnen geht nach dem Bachelor in den Beruf, ungefähr 10% schließen das Masterstudium an.
Manche Universitäten und Fachhochschulen bieten noch den Ergänzungsstudiengang „Landnutzung in den Tropen und Subtropen“ an, welcher für eine spätere Berufstätigkeit außerhalb der gemäßigten Breiten hilfreich sein kann.


 

Zukünftige Entwicklung des Fernstudiums Landwirtschaft- eine Prognose:

Das Fernstudium der Landwirtschaft ist definitiv ein Studium, das mit keinerlei Zukunftsängsten zu kämpfen hat. Absolviert wird es hauptsächlich von Personen, die einen persönlichen Zugang zum landwirtschaftlichen Bereich haben. Sei es, weil sie den elterlichen Bauernhof schon übernommen haben oder übernehmen werden und sich weiterbilden möchten, oder weil sie auf einem Bauernhof aufgewachsen sind oder über Verwandte, Bekannte einen besonderen Zugang zu dieser Thematik haben.

Bioprodukte gewinnen an Bedeutung

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass jeder, der Landwirtschaft studiert, auch ein Landwirt werden muss. Die Hauptthemen des Studiums sind Pflanzenanbau und Viehzucht, es geht um den Prozess von der Herstellung bis zur Vermarktung tierischer und gartenbaulicher Erzeugnisse. Getreide- und Maisanbau, Obstbau, Grünlandbewirtschaftung, Milchviehhaltung, Legehennenhaltung oder Ferkelerzeugung sind wesentliche Bestandteile der landwirtschaftlichen Ausbildung. Es gibt vielfältige Spezialgebiete, wie Weinbau, biologische Landwirtschaft, Schweine- oder Pferdezucht und auch der Weg in die Agrarenergie steht einem Absolventen des Fernstudienganges Landwirtschaft offen, beispielsweise durch den Anbau von Biomasse.

In landwirtschaftlichen Verbänden, Organisationen und Ämtern finden Akademiker mit einem Landwirtschaftsstudium genauso einen Arbeitsplatz wie in Unternehmen die Pflanzenschutz- und Düngemittel herstellen, sowie in der Pflanzen- und Saatgutzüchtung, in der Tierzucht, der Nahrungsmittelherstellung und in der Tierfutterindustrie.

Landwirtschaft gewinnt wieder an Bedeutung

Durch den Wandel in unserer Gesellschaft, weg von genmanipulierten billigen Lebensmitteln hin zu ökologisch angebauten Waren, bekommt der landwirtschaftliche Sektor einen Auftrieb. Auch Schlagzeilen, wie kürzlich jene um die EHEC-Erreger, tragen zu einem Aufschwung der heimischen Landwirte bei. Das Bewusstsein der Konsumenten für Qualität wird geschärft, keine Massentierhaltung und Legebatterien mehr. Gütesiegel bei Nahrungsmitteln wie zum Beispiel auf Fleisch zeigen an, wo es herkommt, Eier sind mit Namen und Adressen des Lieferanten versehen. All diese Entwicklungen sorgen dafür, dass es auch in Zukunft einen großen Bedarf an landwirtschaftlichen Fachkräften sowie im dazugehörigen Dienstleistungsbereich der vor- und nachgelagerten Bereiche geben wird.

 

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