Osteopathie

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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<strong>Die Osteopathie hilft, Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.</strong><br/>© Adam Gregor - Fotolia.com

Die Osteopathie hilft, Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.
© Adam Gregor – Fotolia.com

Bei der Osteopathie handelt es sich um einen alternativmedizinischen Behandlungsweg, der sich zwischen Medizin und Physiotherapie einordnen lässt.

Wichtige Elemente entstammen zudem aus der Psychologie und der Biochemie. Als Humanwissenschaft beschäftigt sich die Osteopathie jedoch konkret mit der therapeutischen Arbeit am Menschen, darf als praktischer Beruf jedoch nur von Ärzten oder Heilpraktikern ausgeübt werden. Die Akademisierung dieses Fachgebietes sind schließlich spezifische Ausbildungsgänge entstanden.

 

Das Fernstudium der Osteopathie im Kurzportrait

Die Ausbildung der Osteopathen ist stets eine Kombination zwischen Theorie und Praxis. Es handelt sich hier um einen grundständigen Fernstudiengang, der die Heilpraktikerprüfung beinhaltet.

Darüber hinaus gilt auch ein abgeschlossenes Studium der Medizin als Grundlage für den Beruf des Osteopathen. Durch einen Studienaufbau, der sowohl berufspraktische als auch wissenschaftliche Aspekte der Osteopathie beinhaltet, werden Sie in der Lage sein, therapeutisch behandelnd zu arbeiten, eigenständig Diagnosen zu erheben und den Entwicklungsprozess Ihrer PatientInnen korrekt zu begleiten. Binnen acht Semestern (Vollzeit) erwerben Sie das notwendige Wissen und absolvieren praktische Einsätze unter fachkundiger Anleitung.

 

Zielgruppen, Zugangsvoraussetzungen und Ihre Bewerbung

Das Bachelor-Fernstudium Osteopathie richtet sich grundsätzlich an alle medizinisch interessierte Personen. Da die Vorbereitung und Prüfung zum Heilpraktiker in den Studiengang integriert sind, ist kein vorheriger Berufsabschluss notwendig.

Dennoch gibt es eine Reihe formaler Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Neben dem Abitur bzw. der Fachhochschulreife benötigen Sie ein ärztliches Attest, welches Ihre körperliche Eignung für den Beruf des Osteopathen bestätigt. Zudem müssen Sie ein Praktikum über mindestens 100 Stunden im Pflegebereich nachweisen können. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, gilt es, einen Eignungstest zu absolvieren. Beachten Sie bei Ihrer Bewerbung jedoch, dass Sie erst im Alter ab 25 Jahren als Heilpraktiker zugelassen werden. Sollten Sie die Prüfung bereits früher absolvieren wollen, ist dies zwar möglich, Ihr Zeugnis und die Zulassung erhalten Sie dennoch erst mit dem 25. Geburtstag. Die Bewerbung erfolgt mit den üblichen Unterlagen schriftlich oder online direkt an der Hochschule. Anschließend werden Sie zu einem Aufnahmetag eingeladen.

 

Ablauf Ihres Osteopathie-Fernstudiums

Die Grundlagen des Studienganges bilden Anatomie, Physiologie, Clinical Reasoning, Biologie, Psychologie, Gesprächsführung und wissenschaftliche Arbeit.

Später erlernen Sie fachspezifische Methoden wie osteopathische Tests, Behandlungstechniken und Untersuchungen durch Ertasten. Als Kernelement der Osteopathie ist dieser Teil des Fernstudiums besonders wichtig. Die medizinische Ausbildung beinhaltet zudem das Kennenlernen von Aktivitäten des Gewebes, psychosomatische Grundlagen und allgemeine Gesundheitswissenschaften. Im Praxissemester setzen Sie schließlich Ihre Kenntnisse erstmalig unter fachkundiger Begleitung durch erfahrene Osteopathen am Patienten ein. Dafür stehen verschiedene Kooperationspartner zur Verfügung. Die Inhalte der Heilpraktikerprüfung werden in den letzten zwei Semestern vertieft. Abgeschlossen wird das Fernstudium mit den Bereichen Pathophysiologie und der Anwendung der gelernten Techniken im Berufsalltag. Darüber hinaus beinhaltet das letzte Semester auch die Bachelor-Arbeit. Insgesamt werden für diesen Ferntudiengang acht Semester (Vollzeit) veranschlagt.

 

Berufsperspektiven für Heilpraktiker und Alternativmediziner

Die Osteopathie ist ein Behandlungsfeld, das in den letzten Jahren großen Zuspruch erfahren hat. Als Osteopath sind Sie in der Lage, Menschen bei verschiedenen Funktinsstörungen zu unterstützen.

Dies kann als eigenständige Behandlung geschehen oder eine schulmedizinische Therapie unterstützen. Als typische Krankheitsbilder können beispielsweise Gelenkprobleme, Verdauungsstörungen, Migräne, klimakterische Beschwerden, Aufmerksamkeitsstörungen oder Hauterkrankungen genannt werden. Sie decken damit mehrere Bereiche der Humanmedizin ab und werden dementsprechend während des Fernstudiums mit sehr hohen fachlichen Anforderungen konfrontiert sein.

Orthopädische Krankheitsbilder, internistische Leiden und der urogenitale Bereich zählen ebenso zum Curriculum wie Kinderheilkunde und der Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Diese Vielschichtigkeit ist darin begründet, dass die Osteopathie den Körper als Einheit versteht. In einem ganzheitlichen Behandlungsansatz werden niemals nur ein aktues Krankheitsbild bzw. bestimmte Beschwerden behandelt, sondern die Störungen des Körpersystems insgesamt analysiert.

Im Klinikalltag und der allgemeinen Schulmedizin haben diese Ansichten bisher kaum Eingang gefunden. Daher werden Sie in Krankenhäusern, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen nur in wenigen Fällen auf Osteopathen treffen.

Zudem handelt es sich um einen Zweig der Medizin bzw. eine Behandlungsmethode, die aktuell noch nicht zum Angebot aller gesetzlichen Krankenversicherungen zählt. Dementsprechend werden die Kosten für eine solche Therapie nicht für alle Versicherten übernommen und müssen ggf. privat finanziert werden. Hinzu kommt die Skepsis vieler, sich auf alternative Behandlungswege einzulassen. Damit wird es zunächst schwierig, beruflich Fuß zu fassen. Eine sehr gute Möglichkeit ist die Eröffnung einer eigenen Praxis. Ein zweiter Weg ist der Einstieg in eine Gemeinschaftspraxis oder die Eröffnung eines Praxisverbundes.

Heilpraktiker gelten nach deutschem Recht als Freiberufler und werden somit ohne Gewerbeanmeldung tätig. In den letzten Jahren zeigte sich eine steigende Nachfrage nach Alternativen zur Schulmedizin ab, sodass der Bedarf an sehr gut ausgebildeten Heilpraktikern und insbesondere Osteopathen steigt. Mit dem Bachelor-Fernstudiengang Osteopathie sind Sie optimal auf die Anforderungen dieses Berufes vorbereitet. Die Anzahl der benötigten Therapiestunden hängt stark vom vorherigen Gesundheitszustand und der Art des Leidens ab, mit einer Vielzahl der Patienten werden Sie jedoch über einen längeren Zeitraum arbeiten, sodass der Beruf des Osteopathen zwar viel Einfühlungsvermögen erfordert, aber auch menschlich sehr bereichernd sein kann.

Darüber hinaus steht Ihnen natürlich auch ein weiterführendes Master-Studium im Bereich Gesundheit offen.

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