Erfahrungsbericht Fernstudium NC- und CNC-Technik an der SGD

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Erfahrungsbericht von Sandra K., 24 Jahre

 

Ein Tag bräuchte in meinen Augen mehr als 24 Stunden. So dachte ich, zumindest bevor ich mein Fernstudium der NC- und CNC-Technik bei der Fernschule SGD angefangen habe. 

Da ich vor dieser Zeit in einem kleinen 20-Mann Unternehmen gearbeitet habe und als Hilfskraft im Lager gearbeitet habe, hatten wir sehr viel zutun und mussten täglich mehr als 10 Stunden arbeiten. Ich habe mich anderweitig beworben, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Ein abgeschlossenes Studium in einem Fach, das in Deutschland ziemlich unbekannt ist, bringt nun mal nicht besonders viel.

sgd-fernschule-logoLernen wollte ich eigentlich nicht mehr, denn vier Jahre Studium an der Fachhochschule waren einfach genug. Jedoch erkannte ich ebenso, dass ich so nicht weiter kommen würde. Ein Vollzeit-Studium, also wieder ganztags in die Uni gehen, hätte ich mir nicht leisten können. So erkundigte ich mich im Internet nach weiteren Möglichkeiten. Ich stoß auf die Fernschule SGD und deren Kurs der NC- und CNC-Technik. Da mich insbesondere diese Technik seit Beginn meines Studiums sehr interessiert hatte, habe ich mich entschlossen, mir weiteres Informationsmaterial zuschicken zu lassen. Innerhalb weniger Tage hatte ich mich ausgiebig über diesen Kurs informieren können und habe mich angemeldet. Zunächst hatte ich ein wenig Bammel, ob ich den Anforderungen entsprechen würde. Als Frau tut man sich ja dann doch nicht so leicht mit Technik.

Etwa eine Woche nach meiner Anmeldung habe ich dann die erste Lernbox per Post zugeschickt bekommen. Die ersten Hefte mit den dazugehöigen Aufgaben, die man in regelmäßigen Abständen zuschicken musste, sind angekommen. Präsenzphasen im Sinne eines Besuchs einer bestimmten Schule gab es nicht. Alles konnte bequem von zuhause aus gemacht werden.

Auf den ersten Blick erschienen die Aufgaben und Fragestellungen ziemlich kompliziert. Den Sinus und Cosinus hatte ich seit Schulzeiten nicht mehr verwenden müssen. Ich hatte wirklich Bammel davor. Zunächst habe ich mir wöchentlich ca. 10 Stunden Zeit für die Hefte genommen, jeweils 5 Stunden am Samstag und Sonntag. Die Hefte sind gut gegliedert und erklärt. Zunächst wird der Aufbau und die Grundlagen der NC- und CNC—Technik erklärt, in den weiteren Heften lernt man das Programmieren und die weiteren Einstellungen dieser Technik, um sogar außergewöhnliche Arbeiten fertigen zu können. Was anfangs schwer schien, hatte sich innerhalb weniger Wochenenden als ein neues Hobby erwiesen. Die Hefte sind sehr gut gegliedert und verständlich erklärt. Versteht man bestimmte Inhalte nicht, kann man sich jederzeit an seinen persönlichen Betreuer der SGD wenden, oder aber man loggt sich online in den Campus ein und fragt weitere NC—und CNC-Technik Studenten im Forum oder direkt per Mail.

Das Einsenden der Aufgaben erfolgt per Post und man erhält innerhalb einer Woche die korrigierte Version mit Schulnote zurück. Jedes „Sehr gut“ macht einen natürlich stolz und man möchte sofort weiter machen. So verflog die gesamte Studienzeit wie im Flug, allerdings habe ich anstatt der vorgesehenen acht Monate, zehn gebraucht.
Nach meinem Abschluss erhielt ich ein Zertifikat und konnte mich so wieder bewerben. Ich war gespannt, ob ich nun wirklich bessere Chancen am Markt hätte – und siehe da – nach etwa einem Monat hatte ich einen neuen, viel besseren Job in einer renommierten Firma an CNC-Maschinen.

Zugegeben, die Praxis hat mir etwas gefehlt in diesem Kurs – es läuft ja alles auf das theoretische Wissen hinaus. Ein kurzes, etwa einmonatiges Praktikum, nach diesem Kurs, hätte mir gut getan. Doch meine Kollegen haben mich gut angelernt und innerhalb von zwei Wochen konnte ich mein theoretisches Wissen gut mit der Praxis verbinden. Inzwischen habe ich auch den Sinn des vielen Formelnberechnens verstanden. Ich kann auf individuelle Kundenwünsche eingehen, kann selbst programmieren und bin somit selbstständig an den Maschinen.

Was mir anfangs unmöglich schien, ist machbar gewesen – man muss sich nun mal nur trauen.

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