Erfahrungsbericht Fernstudium Kulturmanagement an der Deutschen Aakdemie für Management

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Erfahrungsbericht von Sebastian D., 35 Jahre:

Während des Sommerurlaubs 2011 entschied ich mich dazu, im Herbst ein berufsbegleitendes Fernstudium im Fachbereich Kulturmanagement aufzunehmen. Ich arbeitete zu dieser Zeit als Projekt- und Eventmanager sowie als Theaterdramaturg und wollte mich insbesondere auf dem Gebieten Kommunikationspolitik, Marketing, Kundenbindung und Öffentlichkeitsarbeit weiter bilden, um durch das Abschlusszerfikat meine Chancen auf dem kulturellen Arbeitsmarkt zu erhöhen. Nach Recherchen im Internet entschied ich mich für das Fernstudium zum zertifizierten Kulturmanager bei der Deutschen Akademie für Management Berlin.

Aufgebaut ist dieses Fernstudium durch zahlreiche Modulfächer, von ich mindestens zwölf mit Prüfungen absolvieren musste, um abschließend durch eine Examensarbeit das benotete Zertifikat zu erhalten. Als Studienzeit wählte ich einen Turnus von 12 Monaten, in dem ich die Module nach eigenem zeitlichen Ermessen durcharbeiten und die Prüfungen schreiben konnte. Offiziell wurde eine Anzahl von sieben Wochenstunden angegeben, bei deren konzentrierter Nutzung das mir zugesandte Lernmaterial auch zu bearbeiten war, auch wenn ich subjektiv etwas mehr Zeit investierte (ca. 14 Wochenstunden). Das Fernstudium umfasste keine Präsenzzeiten in Berlin, so dass ich ausschließlich in Bad Hersfeld, wo ich lebte und als Freiberufler arbeitete, das Lernmaterial in den Abendstunden durchnahm.

Die Kommunikation mit der Deutschen Akademie für Management Berlin lief über deren Sekretariat, das auf Fragen zum Fernstudium zeitnah per Mail oder direkt am Telefon antwortete. Inhaltliche Fragen wurden an Tutoren weitergeleitet, die den Fachbereich Kulturmanagement begleiteten und die Prüfungen zu den einzelnen Modulen bewerteten. Zusätzlich zum Kern des Fernstudiums, der ausschließlich aus der Bearbeitung von zwölf Studienheften bestand, gab es die Möglichkeit, auf der Internetseite des Anbieters einen Online-Campus zu besuchen, der mehrmals wöchentlich ein zusätzliches, jedem Studierenden freies Lernangebot zu bestimmten Themen anbot. Ich habe dieses Angebot nicht genutzt, da die Verbindung der Lehreinheiten im Online-Campus zu meinen Studienheften nicht einsichtig war. Auch das Online-Forum habe ich nicht genutzt, da im Bereich des Kulturmanagement dort kein reger Austausch stattfand. Die Einträge im Forum wirkten auf mich veraltet, was aber im Rahmen meiner Weiterbildung nicht weiter störte.

 

Das Studium war inhaltlich wie folgt aufgebaut: Innerhalb der gewählten Regelstudienzeit, die ich auch im nachhinein noch hätte ändern oder verlängern können, aus fünf Clustern insgesamt 12 Module belegen, die jeweils in Gestalt eines Studienheftes zu bearbeiten waren. Es gab nur ein Pflichtmodul (Grundlagen des Managements). Aus dem Cluster “Kulturtheoretische Grundlagen” wählte ich “Kultur und Markt” sowie “Grundlagen der Volkswirtschaftlehre”, aus dem Cluster Management “Strategieentwicklung für Kulturbetriebe”, “Internes Marketing”, aus dem Cluster Kulturmarketing “Kommunikationspolitik für Kulturbetriebe”, “Öffentlichkeitsarbeit”, “Kundenbindung und Direktmarketing” sowie “Sponsoring” und “Fundraising für kulturelle Betriebe”. Aus dem Cluster Kulturtourismus wählte ich “Marketing” und ließ den Cluster “Existenzgründung” außen vor, da ich mich hier gut auskannte. Beim Durcharbeiten der Studienhefte bestärkte sich mein erster Eindruck, dass die Lerneinheiten sinnvoll strukturiert sind und bei langsamen Lernen ein durchaus umfangreiches Wissen vermitteln. Da ich mir auch mehrere Hundert Seiten lange Bücher zu einzelnen Themenbereichen ergänzend besorgt hatte, stellte sich heraus, dass die 40 bis 80 Seiten umfassenden Studienhefte eine Art Kondensat des Lehrstoffs waren.

 

Hilfreich waren die Tipps zur Lernmethodik, die ich mit den Studienheften erhielt und die mich darauf aufmerksam machten, dass der Stoff keineswegs im Sinne einer Lektüre durchzuarbeiten sei, sondern in langsamen Lernschritten erfolgen sollte. Ich nahm mir daher vor, nach jeder Doppelseite mir das darin enthaltene Wissen bildlich zu vergegenwärtigen und wertete jede Seite des jeweiligen Studienheftes in meinem OneNote-Programm stichsatzartig aus. Die Prüfungen konnte ich mir eigenständig von der Homepage der Deutschen Akademie für Management downloaden. Sie bestanden aus Multiple Choice-Fragen, die den konkreten Lernstoff der Hefte abfragten sowie Fragen zur praktischen Anwendung des Stoffes, also etwa der Skizzierung einer Marketing-Strategie für einen kulturellen Betrieb. Dies machte mir besonderen Spaß, da meine Kreativität gefragt war. Für die abschließende Examensarbeit konnte ich mir den Tutor auswählen.

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