Erfahrungsbericht Fernstudium Schule des Schreibens/Hamburger Akademie

In wenigen Schritten zum richtigen Fernstudium

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Erfahrungsbericht von Werngard B., 68 Jahre:

Eine Lehrerin im vorzeitigen Ruhestand gibt sich mit ihrer Pensionierung wohl nicht einfach so ab. Sie möchte sich nicht abgeschoben fühlen, strebt nach einer neuen, interessanten Aufgabe. So erging es mir: Ich wollte mich endlich meinem Hobby, dem Schreiben, intensiver widmen. Eine ganzseitige Anzeige in dem Magazin „Psychologie heute“ machte mich neugierig: „Wir suchen Menschen, die gerne schreiben.“ Dieser Aufruf galt mir. Und ich reagierte: Ich schnitt den Anmeldecoupon aus und schickte ihn an die Axel-Andersson-Akademie in Hamburg, einer Fernschule, die u. a. den Fernlehrgang „Große Schule des Schreibens“ anbot.
Bereits nach wenigen Tagen erhielt ich ein umfangreiches Informationspaket über diesen Studiengang und ein Anmeldeformular. Nach intensivem Lesen der Informationsmaterialien wuchs mein Interesse an einer Ausbildung zur Schreiberin. Ich füllte das Anmeldeformular aus und sandte es an die Akademie zurück. Die ersten sechs Lehrbriefe bekam ich bereits nach wenigen Tagen mit der Option eines Probestudiums von 14 Tagen. Ich konnte sofort mit dem Fernstudium beginnen. Das Positive ist hier die freie Zeiteinteilung. Man muss keine Seminare zu festen Terminen an einer Ausbildungsstätte belegen, kann frei entscheiden, wie viele Stunden man pro Woche investieren möchte. Ein Fernstudium neben der Berufstätigkeit ist daher sehr gut möglich. Das galt natürlich nicht für mich, ich war ja bereits im Ruhestand.

Nach dem Durcharbeiten des ersten Lehrheftes stand für mich fest: Es wird nicht bei einem Probestudium bleiben. Ich werde mindestens drei Jahre lang die „Große Schule des Schreibens“ durchlaufen. Während dieser Zeit erhielt ich 36 Lehrhefte mit einer Fülle an interessanten Inhalten, die für einen zukünftigen Schriftsteller von Bedeutung sind. In jedem dieser Lehrhefte wurde systematisch ein bestimmter Themenschwerpunkt behandelt mit Regeln, die man sich gut einprägen konnte. Zwischendurch immer wieder Übungen, um das Erlernte zu überprüfen. Am Ende eines jeden Heftes bearbeitete ich eine bestimmte Aufgabe, eine „Hausarbeit“, die ich an die Akademie sandte und die dann korrigiert und bewertet an mich zurückgeschickt wurde.


Der Lehrgang „Große Schule des Schreibens“ war folgendermaßen aufgebaut: Im ersten Jahr musste ich die Grundschule absolvieren. Hier lernte ich in zwölf Lehrbriefen alles über die Grundlagen des Schreibens. Zu den Studieninhalten gehörten u. a. Stilkunde, die Gliederung eines Textes, Anfang und Schluss einer Geschichte, die Kunst des Erzählens, des Recherchierens und natürlich auch Grammatik und Satzbau der deutschen Sprache.
Das zweite Jahr mit weiteren 12 Lehrbriefen waren der Belletristik gewidmet. Hier erfuhr ich, wie aus meinen Ideen eine Geschichte werden kann, wurde in die verschiedenen Genres der fiktionalen Literatur eingewiesen und erlernte natürlich auch das Handwerkszeug für eine gute Geschichte, einen Krimi, einen anspruchsvollen Roman oder Wesentliches zum Schreiben von Kinder- und Jugendliteratur. Alles ist wichtig: das Charakterisieren der Figuren, der Schauplatz des Geschehens, die Handlung, die Konflikte und vieles mehr.
Das dritte Studienjahr galt der Sachliteratur. In zwölf Studienheften erfuhr ich über die vielfältigen Betätigungsfelder eines Sachautoren, eines Journalisten, eines Werbetexters und eines Autoren in Funk und Fernsehen. Ich lernte u a. was ein Feature ist, wie man Nachrichten aufarbeitet, wie man recherchiert und wie man ein Sachbuch schreibt.

Die Zeit als Fernlehrgangsteilnehmerin der Axel-Andersson-Akademie war sehr Gewinn bringend und abwechslungsreich. Vor allem war ich positiv beeindruckt über die persönliche Betreuung durch die Dozenten und Dozentinnen. In jedem Studienjahr hatte ich einen festen Studienleiter, der meine Einsendeaufgaben kritisch, aber sehr wohlwollend beurteilte. Und wenn dieser einmal durch Urlaub oder andere beruflichen Verpflichtungen abwesend war, wurde ich von sehr netten und kompetenten Vertretern oder Vertreterinnen betreut.
Bedauert habe ich allerdings die fehlenden Präsenzphasen während des Fernstudiums. Ich hätte mich gern mit anderen Lehrgangsteilnehmern ausgetauscht. Allerdings gab es damals bereits unverbindliche Seminare zu unterschiedlichen Themenbereichen in verschiedenen deutschen Städten, an denen ich leider nicht teilgenommen habe. Dennoch war meine Teilnahme an der „Großen Schule des Schreibens“ ein großer Gewinn. Und nach der erfolgreichen Bearbeitung aller 36 Lehrhefte winkte ein Zertifikat der Akademie.

Schlussbemerkung: Die Schule des Schreibens ist mittlerweile ein Studiengang der renommierten Hamburger Akademie für Fernstudien geworden. Der Name „Axel-Andersson-Akademie“ ist zwar verschwunden, aber die hohe Qualität der Ausbildung zum Schriftsteller ist geblieben. Eine weitere Verbesserung der Dienstleistung ist das Online-Forum der Akademie. Studierende können sich u. a. hier untereinander austauschen.

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